Tischtennis: Borussia siegt in Lissabon und trifft nun auf Saarbrücken

Tischtennis : Borussia sichert sich vorzeitig den Gruppensieg

Klarer 3:0-Sieg in der Champions League in Lissabon. Am Sonntag kommt es in Ahlen zum Bundesliga-Spitzenspiel gegen Saabrücken.

Einen Sieg im Schnelldurchgang gab es am fünften Gruppenspieltag der Champions League für Borussia Düsseldorf in Lissabon. Nach gerade einmal 80 Minuten Spielzeit hatten die Gäste den 3:0-Auswärtssieg bei Sporting Clube de Portugal perfekt gemacht. Damit ist die Mannschaft von Trainer Danny Heister vorzeitig Gruppensieger. Für die Punkte sorgten Anton Källberg, Kristian Karlsson und Omar Assar. „Das war ein seriöser Auftritt der Mannschaft. Jetzt können wir am Dienstag gegen Hennebont ganz befreit aufspielen und haben in diesen stressigen Tagen etwas weniger Druck auf dem Kessel“, sagte Heister.

Zwischen dem Erfolg in Portugal und dem abschließenden Duell mit den Franzosen geht es am Sonntag (15 Uhr) mit einem wichtigen Heimspiel in der Tischtennis-Bundesliga gegen den 1. FC Saarbrücken weiter. Austragungsort ist jedoch nicht der heimische Tisch. Das Spitzenspiel des Tabellenzweiten gegen den -ersten findet im westfälischen Ahlen statt. Borussia-Manager Andreas Preuß hat einen besonderen Bezug zum austragenden Verein, der DJK Vorwärts Ahlen. Der 57-Jährige ist dort aufgewachsen und hat in Ahlen mit dem Tischtennissport begonnen. „Das wird für mich ein schönes Wiedersehen, auf das ich mich sehr freue. Der Verein feiert sein 100-jähriges Bestehen und ich bin sehr stolz, dass wir Teil der Jubiläumsfeiern sein dürfen“, erklärt Preuß.

Die Borussia und die Saarländer erwartet ein volles Haus, die Halle ist mit 1050 Zuschauern ausverkauft. Auch sportlich hat die Partie einiges zu bieten. Mit Timo Boll und Patrick Franziska stehen die aktuelle Nummer zehn und 15 der Weltrangliste an der Spitze ihrer Teams. „Matches gegen meinen Nationalmannschaftskollegen und Freund Patrick Franziska haben immer ihren Reiz. Aber auch auf Shang Kun freue ich mich. Ich kenne ihn aus der chinesischen Liga“, sagt Boll.