Borussia Düsseldorf bleibt mit Sieg gegen Neu-Ulm an Saarbrücken dran

Tischtennis-Bundesliga : Borussia bleibt Saarbrücken auf den Fersen

Karlsson, Walther und Källberg punkten beim klaren 3:0 gegen Neu-Ulm.

Eine Woche nach der 1:3-Niederlage beim Meister Ochsenhausen hat sich Borussia Düsseldorf gut erholt gezeigt und wieder in die Erfolgsspur gefunden. Vor 1050 Zuschauern im Tischtennis-Zentrum setzte sich der Bundesligist am elften Spieltag klar mit 3:0 gegen den Liga-Neuling TTC Neu-Ulm durch. „Jetzt stehen wir in der Tabelle gut da und können zuversichtlich auf die nächsten Spiele schauen, denn der Dezember hat es mit sieben Spielen in 19 Tagen wieder in sich. Ein Lob auch an unsere Fans, die heute so zahlreich da waren und uns toll unterstützt haben“, sagte Trainer Danny Heister nach dem neunten Saisonsieg, mit dem der Rekordmeister Tabellenführer Saarbrücken dicht auf den Fersen bleibt.

Dass die Borussia ohne Spitzenspieler Timo Boll antreten würde, war im Vorfeld klar kommuniziert worden. Die Gäste reisten jedoch entgegen der Erwartungen ohne ihre Nummer eins An Jaehyun an. So bestritten Kristian Karlsson und Viktor Brodd das Auftakteinzel des Nachmittags. Und das wurde zu einer klaren Angelegenheit. Nach gerade einmal 17 Minuten Spielzeit hatte der Schwede in Diensten der Borussia die Begegnung in drei Durchgängen für sich entschieden.

Deutlich mehr zu tun hatte danach Ricardo Walther. Gegen Gustavo Tsuboi lag der 27-Jährige bereits mit 1:2-Sätzen hinten, drehte die Partie durch ein 11:8 und 11:7 doch noch zu seinen Gunsten und verbuchte einen wichtigen Erfolg für das Team und das eigene Selbstvertrauen. „Gegen Tsuboi ist es nie einfach. Ich hatte sehr viele Probleme mit seinem Aufschlag, mich aber ins Spiel gekämpft. Kristian und Anton haben ihren Job sehr gut gemacht und souverän gewonnen. Von daher ein klarer 3:0 Sieg für uns, was gegen Ulm jetzt nicht so zu erwarten war, da sie ja in der Tabelle weit oben stehen und so ein bisschen Richtung Play-offs geschielt haben. Aber ich denke, mit dem Ergebnis können wir sehr zufrieden sein“, sagte Walther.

Källberg wird mit zunehmender Spieldauer immer stärker

Für die Entscheidung sorgte nach der Pause Anton Källberg. Nach verlorenem ersten Satz ließ der Jüngste im Team der Düsseldorfer seinem Gegenüber Abdel-Kader Salifou keine Chance mehr. Källberg fand auf alles, was der Ulmer versuchte, eine passende Antwort. Vor allem mit seiner Vorhand konnte der Schwede immer wieder punkten. Im dritten und vierten Durchgang gab Källberg nur noch insgesamt vier Punkte ab und verwandelte nach 39 Minuten seinen ersten Matchball.