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Fußball-Landesliga: Ein ganz hartes Programm

Fußball-Landesliga: Ein ganz hartes Programm

Benrath, TuRU II und DSC sind gefordert.

Düsseldorf. Dem VfL Benrath tat das spielfreie Wochenende gut. Einige angeschlagene Akteure des Fußball-Landesligisten konnten etwas ihre Wunden lecken. An der hohen Anzahl an verletzten Spielern änderte auch die Pause jedoch nichts. Dennis Kronenberg und Tim Würde fallen ohnehin bis zum Ende der Hinrunde aus.

Zudem musste der VfL den Pokalsieg bei Hilden 05/06 teuer bezahlen. Tim Stemmer holte sich beim Nachbarn einen Muskelfaserriss, Marius Lippa einen Außenbandriss. Wie auch Frank Steinhoff, der bis Weihnachten wegen es Berufes kürzer treten muss, wird man das Duo erst 2014 wieder im Fußballtrikot sehen.

Positiv war im Pokal aber das Comeback von Robert Körber. Gegen den Tabellenvorletzten Vohwinkel will Trainer Olaf Faßbender einen Sieg: „Das Lazarett ist kein Alibi für die, die dabei sind. Wir sind daheim ungeschlagen und wollen das auch bleiben.“

Ob in der Winterpause neue Spieler verpflichten werden, hängt vom Angebot ab, wie Faßbender betont: „Wir müssen nicht, es täte uns aber gut. Man muss schauen was angesichts von frei verhandelbaren Ablösesummen geht.“ Verlassen wird Benrath wohl niemand. db

„Das war die Ruhe vor dem Sturm.“ Thomas Bahr, der Trainer der TuRU-Reserve, hat einiges vor. Daheim gegen Wülfrath steht für den abstiegsgefährdeten Fußball-Landesligisten abermals ein wichtiges Spiel an. Die punktgleichen Gäste sind seit der Amtsübernahme des neuen Trainers Thorsten Legat noch ohne Niederlage.

Thomas Bahr glaubt, dass der Gegner mit dem Ex-Profi nun sein wahres Gesicht zeigt: „Ich habe die vor der Saison viel weiter oben gesehen.“ Auch die TuRU hält Ausschau nach neuen Spielern: „Hier und da hat bisher einfach die Qualität gefehlt.“ db

Mit erheblichen Personalsorgen geht der DSC 99 in das Spitzenspiel der Fußball-Landesliga Gruppe 1 gegen den Cronenberger SC. Der Aufsteiger könnte mit einem Heimsieg bis auf einen Zähler an den Spitzenreiter heranrücken.

Doch ausgerechnet vor dem Duell mit der Tormaschinerie der Liga (43 Tore in 13 Spielen) drückt beim DSC der Schuh in der Defensive. Mit Dominik Clevenhaus und Jens van Overbrüggen fällt die Hälfte der Viererkette verletzt aus. Van Overbrüggen zog sich im Test gegen den SV Uedesheim (4:5) einen Muskelfaserriss zu. „Diese Partie hätten wir uns im Nachhinein besser gespart“, ärgert sich Mitschkowski. Dennoch bleibt der Coach optimistisch. „Die erste Elf von uns ist immer noch ordentlich.“ magi