Handball: Punktgewinn war noch keine Entwarnung

Handball : Punktgewinn war noch keine Entwarnung

Oberliga Nach dem Remis gegen Lobberich spielen die Pantherinnen am Sonntag gegen Neuss.

Der Punktgewinn gegen den TV Lobberich am vergangenen Spieltag war ein Schritt in die richtige Richtung, aber für eine Entwarnung im Kampf gegen den Abstieg war das für die Oberligahandballerinnen der Bergischen Panther noch zu wenig.

Am Sonntag (14.30 Uhr, Max-Siebold-Halle) könnte die Mannschaft von Denis Jörgens und André Klesper gegen den Neusser HV II sehr viel für den Klassenerhalt tun. Bei einem Sieg würde der Vorsprung auf den Gegner auf nahezu uneinholbare acht Punkte anwachsen. Im torreichen Hinspiel gab es einen 37:32-Sieg für die Panther.

Viele Treffer kann man auch diesmal wieder erwarten, denn die Defensive wird bei beiden Teams oft vernachlässigt. Die Panther besitzen nach Schlusslicht VfL Rheinhausen sogar die schlechteste Abwehr der Liga. Der Angriff wird dagegen nur von der HSG Adler Haan übertroffen und mit Jennifer Jörgens hat man die insgesamt beste Torschützin in den eigenen Reihen.

Ähnlich wie bei den Panthern besitzt Neuss eine junge Mannschaft, die ihre Stärken in der Schnelligkeit und im Spiel Eins gegen Eins hat. Jörgens sieht seine Mannschaft deshalb sehr gefordert: „Wir gehen trotz der besseren Ausgangslage nicht unbedingt als Favorit ins Rennen. Ich denke, dass am Ende die Mannschaft gewinnt, die den stärkeren Willen zeigt.“

Verzichten müssen die Panther im Heimspiel am Sonntag auf Louisa Jörgens und Michelle Röhrig, Hilfe kommt dagegen von der A-Jugendlichen Lucy Jörgens.