Handball: Valdas Novickis: Wir wollen unser Publikum begeistern

Handball : Valdas Novickis: Wir wollen unser Publikum begeistern

Handball Der Spielmacher des LTV spricht über die Ziele des Drittligisten in der nächsten Saison.

Eine der wichtigsten Fragen bei den Drittligahandballern des Leichlinger TV vor der neuen Saison ist die nach dem Gesundheitszustand von Valdas Novickis. Der Spielmacher, der gleichzeitig Leistungsträger und Aushängeschild des Vereins ist, hat sich im Februar einen Achillessehnenabriss zugezogen. Eine Verletzung, die nach einer Operation normalerweise einen monatelangen Heilungsprozess und harte Reha erfordert. In einem Interview beantwortet Novickis Fragen zu seinem und dem generellen Zustand der Mannschaft.

Herr Novickis, wie geht es Ihnen momentan nach der schweren Verletzung im Februar?

Valdas Novickis: Mir geht es super. Alles ist nach Plan verlaufen und ich merke von meiner Verletzung aktuell nichts mehr. Ich absolviere fast jeden Tag Reha-Einheiten, fahre auf dem Ergometer und gehe auf dem Laufband. Mein Ziel ist es, Ende Juli in der zweiten Vorbereitungsphase meiner Mannschaft ins gemeinsame Training einzusteigen. Ich werde aber nichts überstürzen und erst wieder in einem Wettkampfspiel auf dem Feld stehen, wenn ich zu 100 Prozent fit bin. Das ist hoffentlich zum Saisonstart.

Im Vergleich zur vergangenen Saison hat sich personell um Sie herum bei den Pirates einiges geändert. Was kann die nun extrem junge Mannschaft erreichen?

Novickis: Wenn ich beim Training vorbeischaue, habe ich immer einen sehr positiven Eindruck. Die Stimmung ist gut und wir haben extrem talentierte Spieler, die aber sicher noch etwas Zeit brauchen werden, um als Team zu funktionieren.

Und die Liga ist stärker geworden...

Novickis: Das stimmt. Wir haben gleich drei Absteiger aus der zweiten Liga, unter ihnen mit Wilhelmshaven und Hagen die Kandidaten für den Titel und den direkten Wiederaufstieg. Für uns ist wichtig, dass wir am Ende mit unserer Leistung zufrieden sind und unser Publikum begeistern. Ich denke, dass ein Mittelfeldplatz realistisch ist.

Mehr von Westdeutsche Zeitung