Handball: Die Panther sind zu Gast bei der Mannschaft der Stunde

Handball : Die Panther sind zu Gast bei der Mannschaft der Stunde

3. Liga An diesem Samstag ist das Mutz-Team zu Gast beim hoch ambitionierten TSV GWD Minden II.

Vor einer ganz schweren Aufgabe stehen die Drittliga-Handballer der Bergischen Panther an diesem Wochenende. Am Samstag (19 Uhr) sind die Schützlinge von Trainer Marcel Mutz zu Gast beim Tabellendritten TSV GWD Minden II.

Die Ostwestfalen sind unbestritten die Mannschaft der Stunde, fast schon sensationell belegt die von Moritz Schäpsmeier trainierte Bundesliga-Reserve den dritten Tabellenrang. „Das ist wirklich beeindruckend, wie sich dieses Team im bisherigen Saisonverlauf entwickelt hat. Das ist eine der besten Mannschaften der gesamten Liga“, betont Mutz, der seine eigene Truppe vor einer ganz unangenehmen Aufgabe sieht.

In erster Linie müssen sich die Panther nach der Karnevalspause mit der schwierigen 3:2:1-Deckungsvariante der Mindener auseinandersetzen. Das GWD-Team verteidigt zwar nicht mehr so offensiv wie in den vergangenen Jahren, dennoch ist die Quote von unmittelbaren Ballgewinnen nach wie vor extrem hoch. „Jeder Ballverlust ist da tödlich. Wir müssen unsere Angriffe mit aller Geduld ausspielen und die sich bietenden Chancen konsequent verwerten“, betont Mutz, der vor allem im Rückraum um Lukas Kister und Simon Strakeljahn hoch talentierte Akteure sieht.

Einige Mindener Spieler
streben eine Profikarriere an

Kister unterschrieb erst kürzlich einen Profivertrag beim Zweitligisten VfL Eintracht Hagen und weitere Spieler aus dem Mindener Nachwuchs streben eine Bundesliga-Karriere an. Jonas Gertges vom linken Flügel steht als Zweiter im übrigen ganz weit vorne in der Torjägerliste.

„Wir werden dort nur eine Chance haben, wenn bei uns alles passt“, weiß der Coach, der weiterhin auf Linksaußen Sven Jesussek nach einer Schulteroperation sowie auf Spielmacher Justus Ueberholz verzichten muss. Der Panther-Regisseur absolviert im Moment ein Praktikum beim Deutschen Handball Bund und wir in den kommenden Wochen nur noch begrenzt einsatzfähig sein.

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