Wuppertaler SV: So lief der Verkaufsstart für das Pokalfinale

Niederrheinpokal : Wuppertaler SV: Schon 1100 Karten für das Pokalfinale weg

Der Vorverkaufsstart für die Partie gegen den KFC Uerdingen am 25. Mai lief glänzend. Die ersten Anhänger haben am Samstag schon früh am Fan-Shop gewartet. Für viele ist das selbstverständlich.

Auf eine fünfstellige Zuschauerzahl hofft Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV, wenn er am 25. Mai im Finale des Niederrheinpokals den KFC Uerdingen im Stadion am Zoo empfängt. Und der Start des Vorverkaufs am Samstag war vielversprechend. Schon um 8 Uhr mit Eröffnung des Fan-Shops in der Rathaus-Galerie standen die ersten Interessenten vor der Tür und bis zum Nachmittag bildeten sich immer wieder kleine Schlangen vor der Kasse. „Das ist in der jetzigen Lage das wichtigste Spiel seit Jahren für den WSV, vielleicht wichtiger als das Finale in Essen vor drei Jahren“, begründete WSV-Anhänger Patrick Scherz stellvertretend für viele, die sich bereits am Samstag mit Karten eindeckten, seine Unterstützung.

Viele Dauerkarteninhaber gehörten zu den Erstkäufern. Teilweise haben sie gleich mehrere Karten gekauft“, sagte Fan-Shop-Leiter Stefan Schey, der bereits bis zum Mittag von mehr als 300 verkauften Karten allein im Fanshop ausging. Am Ende des Tages waren es allein dort 700 verkaufte Karten. Insgesamt seien bereits 1100 Tickets, teilte der WSV am Sonntag Vormittag mit, dazugerechnet die, die über Eventim im Internet und an den Vorverkaufsstellen abgesetzt worden seien. Der KFC beginnt in seiner Geschäftsstelle mit dem Vorverkauf erst am Dienstag.

Nach Uerdingen geht ein Kontingent von rund 5000 Karten. „Die gesamte Südtribüne und wohl ein Block auf der Haupttribüne ist für den KFC reserviert“, sagte Verwaltungsrat Horst Willich, der beim Verkaufsstart im Fanshop dabei war. Eigentlich hatte auch Vorstandssprecher Alexander Eichner kommen wollen, kurzfristig aber ein sehr wichtiges Gespräch mit einem potenziellen Unterstützer. Denn bei allen positiven Akzenten kann das Pokalfinale nur ein Pünktchen auf dem Weg zur Insolvenzvermeidung und in eine bessere Zukunft sein. Um weitere Einnahmen zu generieren, die zur endgültigen Finanzierung der laufenden Saison beitragen sollen, will der WSV parallel zum Vorverkauf alle Möglichkeiten ausschöpfen, das Pokalfinale bestmöglich zu vermarkten. „Werbung, Hospitality und Trikotvermarktung“, nennt Willich da als Zielrichtung. Erfreulich seien zudem zunehmende Signale von Sponsorenseite, den WSV weiterhin oder neuerdings wieder unterstützen zu wollen.

„Besonders jetzt braucht der Verein unsere Hilfe“, formulierte es Fan Patrick Scherz, der wie viele Anhänger bestürzt hatte mitansehen müssen, wie der WSV in eine solch prekäre Lage hatte kommen können. Unterstützung habe vor allem auch die Mannschaft verdient. Scherz: „Sie kann ja nichts dafür.“ gh

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