Fußball-Regionalliga: Gelingt WSV gegen Bonn der große Schritt zum Klassenerhalt?

Fußball-Regionalliga : Gelingt WSV gegen Bonn der große Schritt zum Klassenerhalt?

Regionalligist erwartet am Freitag den Tabellen-15. Anstoß ist um 19.30 Uhr.

Vier Spieltage vor Saisonende in der Regionalliga West könnten die Fußballer des Wuppertaler SV am Freitagabend im Heimspiel gegen den Bonner SC den vielleicht schon entscheidenden Schritt im Kampf um den Klassenerhalt machen. Zum Anstoß um 19.30 Uhr hoffen die Wuppertaler auf eine große Fanunterstützung und wollen nach zuletzt zwei Niederlagen in der Liga ihre Heimbilanz verbessern. Nur 18 der bisher 41 Zähler auf seinem Konto hat der WSV zu Hause eingefahren, und Trainer Pascal Bieler will diese Bilanz bei insgesamt noch drei Ligaauftritten vor heimischem Publikum unbedingt noch aufpolieren.

Bonn bringt Torjäger
David Bors mit

„Die Konstellation macht das Spiel natürlich besonders spannend“, sagt Bieler und will sich bei der Aufstellung noch nicht in die Karten schauen lassen. Klar ist nur, dass Kapitän Gaetano Manno nach seiner zehnten Gelben Karte ebenso gesperrt ist wie Innenverteidiger Peter Schmetz, der sich beim 0:2 gegen Rödinghausen die Gelb-Rote Karte eingehandelt hatte. Mit 37 Zählern stehen die Bonner nur vier Punkte hinter dem WSV auf Rang 14 genau über dem Strich. Auch die Mannschaft von Trainer Markus Ziesche hat ihre jüngsten beiden Spiele verloren, zuletzt beim 0:2 gegen Gladbachs U 23 trotz eines deutlichen Chancenplus’. Doch auch Torjäger David Bors, mit 14 Treffern zweitbester Schütze der Liga, hatte den Ball nicht über die Linie gebracht, Gladbach erst in letzter Minuten das entscheidende 2:0 erzielt.

Den WSV hatten dagegen, wie berichtet, ein verpatzter Rückpass und ein schlecht verteidigter Standard beim 0:2 gegen Rödinghausen um durchaus mögliche Punkte gebracht. „Das müssen wir einfach besser machen“, sagt Bieler, der alles tut, um seine Spieler nicht nur von den Beinen her, sondern auch im Kopf frisch zu halten. Sicher keine leichte Aufgabe angesichts der ungewissen Zukunft des Vereins. Den weiteren Kurs - ob Spar- oder mögliches Investorenmodell - soll schließlich erst die Mitgliederversammlung am 28. Mai vorgeben.

„Ich habe sicher mit dem ein oder anderen Spieler schon Sondierungsgespräche geführt - auch von außerhalb -, aber über mehr als die grundsätzliche Bereitschaft, hierzubleiben oder hierhinzukommen, kann ich momentan nicht sprechen“, so Sportdirektor Karsten Hutwelker. Konkretes zu den Sondierungsgesprächen wollte Hutwelker nicht sagen. „Es wird allerdings sicher einen größeren Umbruch geben“, stellte er klar. Entscheidend für die nähere Zukunft ist in jedem Fall der Klassenerhalt, was die Bedeutung der Partie gegen Bonn unterstreicht.  gh

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wz.de/liveticker

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