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Hockey-Bundesliga: DHC-Damen kämpfen derzeit gegen den Substanzverlust​

Frauen Hockey : DHC-Damen kämpfen derzeit gegen den Substanzverlust

Trotzt Formkrise und Verletzungen sollen zwei Siege her.

Die Hockeydamen des Düsseldorfer HC empfangen am Samstag (14 Uhr)  den TSV Mannheim und spielen am Sonntag (12 Uhr) ebenfalls am heimischen Seestern gegen den Lokalrivalen vom HTC Uhlenhorst Mülheim. Die Mannschaft von Trainer Nico Sussenburger ist in beiden Partien der klare Favorit, denn die Düsseldorferinnen sind bereits für das in zwei Wochen in Krefeld stattfindende Final-Four-Turnier qualifiziert, während der TSV Mannheim noch als Tabellenvorletzter gegen den Abstieg kämpft und der HTC Uhlenhorst sich im Tabellenmittelfeld auf Platz fünf einreiht.

Doch die Oberkasselerinnen sind deutlich schwächer in die Rückrunde gestartet als sie in der Hinrunde im vergangenen Herbst vorgelegt hatten. Aus fünf Spielen holte der DHC bisher nur sieben Punkte und konnte keines der beiden Spitzenspiele gegen die mitqualifizierten Kandidaten UHC Hamburg und den Mannheimer HC für sich entscheiden. Somit sucht die Sussenburger-Truppe weiterhin die Final-Form. Zusätzlich plagen Verletzungssorgen das Team. Nationalspielerin Alisa Vivot zog sich im ersten Spiel der Rückrunde einen Kreuzbandriss zu, Neuzugang Sarah Strauß dann einen Fußbruch und auch Stammkraft Greta Gerke wird mit einer Muskelverletzung ausfallen, so dass dem DHC gleich drei Offensivkräfte fehlen. Zudem fällt auch Annika Sprink in der Defensive aus. Maya Jehlen kommt daher zu ihrem Bundesliga-Debüt.

Qualifikation für den Europapokal ist wohl nicht mehr möglich

Trotzdem fordert Sussenburger ein „Sechs-Punkte-Wochenende“ von seinem Team, wobei er vor Uhlenhorst gewarnt ist, gegen den sich seine Mannschaft in den vergangenen Jahren auf dem Feld oft schwertat. Für den DHC geht es aber vor allem darum, die Ausfälle zu kompensieren und sich in Richtung des FinalFour-Turniers einzuspielen, denn die Halbfinal-Qualifikation kann den Düsseldorferinnen keiner mehr nehmen, aber die Direktqualifikation für die EHL als Tabellenführer ist für den DHC nach der Schwächephase bereits in weite Ferne gerückt.