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Panther gehen als Außenseiter in die neue Football-Saison

Football : Traditionsverein in der Außenseiterrolle

Die Panther sind als Aufsteiger auch im ersten Saisonspiel in Dresden der Underdog.

Auf diesen Tag haben sie bei den Düsseldorf Panthern lange hingearbeitet. Nach zwei Jahren in der Zweitklassigkeit kehrt der Football-Traditionsverein am Samstag (16 Uhr) auf die Bühne der German Football League zurück. Das Auswärtsspiel beim etablierten Play-off-Teilnehmer Dresden Monarchs wird aber nicht das einzige in den kommenden Wochen und Monaten sein, indem die Düsseldorfer als klarer Außenseiter gelten. Als Aufsteiger, der gewiss nicht über die finanziellen Mittel der Top-Klubs Schwäbisch Hall (im Süden) oder Braunschweig Lions verfügt, muss bei den Raubkatzen alles funktionieren, um frei von Abstiegssorgen durch die Saison 2019 zu kommen.

„Wir sind zufrieden mit der Arbeit, die wir investiert haben. Ob wir genug getan haben, werden wir in den kommenden Tagen und Wochen sehen“, sagt Cheftrainer John Leijten. „Aber wir haben einen Haufen von eifrigen, jungen Spielern, die mit uns einen langen Weg gehen wollen. Es macht sehr viel Spaß, den Fortschritt der Jungs zu sehen.“

Das Gastspiel beim ehemaligen Arbeitgeber des neuen starken Mannes an der Panther-Seitenlinie wird für den Aufsteiger nach gerade einmal einem Testspiel (14:29 gegen die Stuttgart Scorpions) zu einer ersten ernsthaften Standortbestimmung. „Gegen ein Team mit derart großer Play-off-Erfahrung müssen wir befreit aufspielen, an unsere Grenzen gehen und fehlerfrei agieren“, fordert Leijten, der von 2013 bis 2017 als Headcoach an der Seitenlinie der Monarchs stand. „Ich möchte jetzt nicht sagen, dass es ein besonderes Spiel für mich ist. Aber ich habe noch sehr viele Freunde dort.“

Das einzige Ziel der Panther
kann nur der Klassenerhalt sein

Bei den Anhängern der Panther werden viele Augen auf die Importspieler gerichtet sein — allen voran auf Spielmacher Christian Strong und Runningback Khris Francis. Doch um in der German Football League 2019 bestehen zu können, benötigen die Panther vor allem mannschaftliche Geschlossenheit und eine Jeder-für-jeden-Mentalität. Das oberste Ziel ist der Klassenerhalt. „Die Nord-Staffel ist enorm ausgeglichen und wir werden bestimmt einige Überraschungen erleben“, prognostiziert Leijten, der wohl nichts dagegen hätte, wenn sein neues Team bei seinem alten Klub gleich für die erste der Saison sorgen würde.