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Football: Panther wollen nicht auf fremde Hilfe hoffen

Football: Panther wollen nicht auf fremde Hilfe hoffen

Am letzten Spieltag haben die Düsseldorfer in Berlin ihr Schicksal selbst in der Hand.

Düsseldorf. Theoretisch ist der Klassenerhalt für die Panther in der Football-Bundesliga klar — praktisch aber erst bei einer Niederlage von Schlusslicht Cologne Falcons oder einem Düsseldorfer Sieg bei den Berlin Rebels.

„Wir verlassen uns nicht auf fremde Hilfe, wir nehmen unser sportliches Schicksal in die eigenen Hände“, sagt Cheftrainer Clifford Madison betont kämpferisch vor dem morgigen Spiel.

Seine Vorstellung eines gelungenen Saisonabschlusses ist nicht nur der sichere Erstliga-Verbleib, sondern: „Wir wollen in Berlin gewinnen.“

Dafür müssen die Panther aber noch einmal ein langes Wochenende im Bus verbringen, noch einmal nach Berlin fahren, wo sie am Sonntagnachmittag nach einer Übernachtung bei den Rebels antreten (15 Uhr, Mommsenstadion).

Ob es wirklich der letzte Auftritt des sechsmaligen deutschen Meisters in dieser Saison wird, hat sich bis zum Anstoß in Berlin möglicherweise schon entschieden — ohne Zutun der Raubkatzen.

Bereits heute, während die Panther noch unterwegs Richtung Osten sind, spielen die Cologne Falcons in Kiel. Wenn die Kölner nicht ausgerechnet beim Vizemeister der beiden vergangenen Jahre ihre Negativserie von zuletzt elf Niederlagen in Folge beenden, haben die Düsseldorfer den siebten Platz sicher.

Doch die Düsseldorfer wollen gewinnen, wie Trainer Madison sagt, und die Aussichten, das tatsächlich zu schaffen, gründen sich vor allem auf die Defensive. Die ließ beim 33:21-Erfolg der Panther im Hinspiel nur 193 Yards Raumgewinn der Rebellen zu, in den ersten 40 Minuten bis zur zwischenzeitlichen 20:7-Führung sogar nur 56 Yards insgesamt.

Da zudem Rebels-Ballträger Anthony Elzy verletzt fehlt, kann die ganze Konzentration Berlins Spielmacher Darius Outlaw gelten. Das hatten sich auch die Hamburg Blue Devils vergangene Woche vorgenommen. Ergebnis: 35:7 für die Berliner sowie 308 Pass-Yards und fünf Touchdowns für Outlaw.

„Ihn in den Griff zu kriegen, wird der Schlüssel zum Sieg sein“, sagt Madison, der erst Sonntagmittag genau wissen wird, auf wie viele und welche Düsseldorfer Spieler er in seiner Heimatstadt Berlin zurückgreifen kann.