Football: Panther freuen sich auf die Heimpremiere​ gegen Hildesheim

Football : Panther freuen sich auf die Heimpremiere

Gegner am Samstag sind die Hildesheim Invaders — ein Geheimfavorit.

Wenn die Düsseldorf Panther am Samstag (17 Uhr, Stadion Benrath) ihr erstes Heimspiel der neuen Saison bestreiten, weiß John Leijten, worauf sich der Aufsteiger einstellen muss: „Wir werden in jeder Phase des Spiels alle Hände voll zu tun haben“, sagt der Cheftrainer. „Jede Chance die wir bekommen, müssen wir nutzen und dürfen selber keine Fehler im Spiel machen.“ Der erste Heimspielgegner seit der Rückkehr in die German Football League sind die Hildesheim Invaders – und die gelten als Geheimfavorit auf die Teilnahme am German Bowl, dem Finale der GFL.

Nach drei eher mageren Jahren seit ihrem Wiederaufstieg wollen die Invaders in dieser Saison die Spitze angreifen. Angeführt wird der Klub aus Niedersachsen vom 29 Jahre alten Spielmacher Casey Therriault, der zwischen 2013 und 2016 mit den Braunschweig Lions vier Mal in Folge Deutscher Meister wurde. Beim 50:28-Auftakterfolg der Hildesheimer über die Potsdam Royals glänzte der US-Amerikaner mit fünf Pässen in die Endzone sowie einem selbst erlaufenen Touchdown.

Oberstes Saisonziel der Panther ist der Klassenerhalt

Ein Spieler dieses Formats ist im Normalfall nie ganz auszuschalten. Für die Defensive der Raubkatzen gilt es, Therriault so gut es geht, in seinem Aktionsradius einzuschränken. Dazu muss die Offense um Quarterback Christian Strong ihre Möglichkeiten besser ausspielen als in der zweiten Hälfte der Partie bei den Dresden Monarchs, als den Panthern keine Punkte mehr gelangen.

Fest steht: Die Panther sind gegen die Invaders einmal mehr in der Außenseiterrolle – wie in vielen Spielen der kommenden Monate. Dennoch ist die Vorfreude groß, den Anhängern endlich wieder Erstliga-Football präsentieren zu können. „Das oberste Gebot ist der Klassenerhalt“, sagt Vorstandsmitglied Michael Wevelsiep. „Wir wollen und werden den einen oder anderen in der Liga ärgern. Wozu das dann reicht, werden wir sehen. Aber ich bin guter Dinge, dass wir es schaffen, wenn alles gut läuft.“


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