Hockey: DHC landet Coup gegen Krefeld

Hockey : DHC landet Coup gegen Krefeld

Auch gegen den Meister aus Mülheim hält das Stenzel-Team mit.

Die Hockeyherren des Düsseldorfer HC überraschten mit einem dreifachen Punktgewinn beim 1:0 gegen den Crefelder HTC und hielten auch gegen den Deutschen Meister vom HTC Uhlenhorst Mülheim das Ergebnis bei der 1:2-Niederlage eng. Bester Düsseldorfer war in beiden Partien Torwart Lennart Leist, der seiner Mannschaft insbesondere am Samstag den Sieg bescherte.

Die Krefelder hatten die größeren Spielanteile und auch die zwingenderen Möglichkeiten, doch die Düsseldorfer Defensive stand sehr sicher und verhinderte einen Krefelder Treffer. Zu Beginn der zweiten Spielhälfte traf dann Christian Tanck, der den Ball in Folge einer Strafecke aus dem Gewühl über die Linie zum 1:0 für den DHC drückte. Daraufhin folgte ein Sturmlauf der Gäste, es gelang der Mannschaft um Nationalspieler Niklas Wellen jedoch nicht, den Ball im Düsseldorfer Tor unterzubringen. „Wir haben am Ende mit allen verteidigt und so dem Druck standgehalten“, sagte DHC-Trainer Mirko Stenzel. „Der Dreier ist für uns unglaublich wichtig, um positiv in die Saison zu starten.“

Diesen positiven Schub nahmen die Düsseldorfer auch mit in das Sonntagsspiel gegen den amtierenden Deutschen Meister. Die Oberkasseler präsentierten sich erneut deutlich sortierter als noch am vergangenen Wochenende und erkämpften sich gegen den Topfavoriten sogar in der siebten Minute nicht nur eine kurze Ecke. Wei Adams traf auch im im zweiten Versuch sehenswert zum 1:0. Mülheim antwortete nur vier Minuten später durch seinen gefährlichsten Spieler, Timm Herzbruch, der im direkten Gegenzug per Eckenschlenzer in den Winkel den erneut gut aufgelegten Lennart Leist im DHC-Tor überwand. In der Folge musste sich der DHC über weite Strecken auf die Defensive beschränken, lief aber auch einige Entlastungskonter, von denen jedoch nur wenig Gefahr ausging. Auf der anderen Seite war es wiederum Herzbruch, der mit einer Einzelaktion sein Team zum Sieg schoss.

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