Vikings: HSV-Spiel wird die Richtung weisen

Vikings : HSV-Spiel wird die Richtung weisen

Nach 23:25 in Emsdetten spielen die Vikings gegen Hamburg.

Nach der 23:25 (13:13)-Niederlage beim TV Emsdetten am Freitagabend muss man wohl von einem Fehlstart für die Rhein Vikings in die neue Saison sprechen. Mit 1:5 Punkten steht das Klatt-Team auf einem der insgesamt fünf Abstiegsränge in der 2. Handball-Bundesliga. Besonders ärgerlich: In allen drei Begegnungen hätten die Vikings auch als Sieger vom Platz gehen können.

Mitte der ersten Halbzeit konnten sich die Vikings in der mit 1230 Zuschauern gefüllten Ems-Halle mit 9:6 absetzen. Chancen, zu einer noch klareren Führung wurden nicht genutzt. So gelang es Emsdetten sich bis zur Pause ein 13:13-Unentschieden zu erspielen.

Auch im zweiten Durchgang blieb die Partie eng und umkämpft. Die Führung wechselte hin und her. Beim Stand von 22:21 für den TV Emsdetten mussten die Gastgeber einen Rückschlag hinnehmen: Nach einem Schlag gegen Philipp Pöter sah dessen Gegenspieler Rote Karte. Vier Minuten vor dem Spielende scheiterten Milas und Pöter aus dem Rückraum und Hoße über Außen aber am starken Keeper der Gastgeber, Konstantin Madert. Am Ende mussten sich die Vikings mit 23:25 in Emsdetten geschlagen geben.

„Die Liga ist ausgeglichen, dies haben wir in den ersten drei Partien gesehen. Sowohl am ersten Spieltag in Wilhelmshaven als auch diesmal hätten wir Punkte holen können“, sagte Ceven Klatt. „Und im zweiten Durchgang haben wir kopflos gespielt.“ In falschen Situationen wurde geworfen, und die Fehlerquote war einfach zu hoch.

Vikings brauchen am Freitag im Castello große Unterstützung

Im Tabellenkeller haben die Vikings zwar Gesellschaft von Mannschaften wie Altmeister und Zweitliga-Rückkehrer TV Großwallstadt oder auch Bundesliga-Absteiger TV Hüttenberg. „Aber wir müssen nun sehen, dass wir in unsere Leistungen eine gewisse Konstanz reinbekommen. Schön wäre es, wenn wir an die Leistung gegen Coburg anknüpfen und diese dann konservieren könnten“, sagt der Vikings-Trainer.

Für das Heimspiel am Freitag gegen Hamburg hofft Ceven Klatt auf die Rückkehr von Felix Handschke und Srdjan Predragovic. Ein anderer Faktor sollen die Zuschauer werden. War das Zuschauerinteresse gegen den HSC Coburg sehr ernüchternd, hoffen die Verantwortlichen darauf, dass Hamburg ziehen wird und die Mannschaft mit einer lautstarken Unterstützung den ersten Saisonsieg einfahren kann.