KFC-Trainer: Keine Panik im Endspurt

KFC-Trainer: Keine Panik im Endspurt

Den KFC trennen noch zwei Siege vom Gewinn der Meisterschaft. Die Partie gegen Wuppertal gibt es am Samstag im WZ-Liveticker.

Geht es nach KFC-Trainer Stefan Krämer, hätte das Heimspiel gegen den Wuppertaler SV besser gestern statt heute stattfinden können. Vorfreude klingt aus seinen Worten heraus. Es soll endlich wieder losgehen. Noch zwei Spiele, möglichst zwei Siege, dann wäre die Meisterschaft des KFC in der Regionalliga perfekt. Der erste am Samstag vor heimischer Kulisse gegen Wuppertal eingefahren werden. Im WZ-Liveticker erfahren Sie ab 14 Uhr alles zum Spiel.

Verfolger Viktoria Köln hat den Rückstand durch den 4:0-Erfolg im Nachholspiel gegen Aachen auf zwei Punkte verkleinert. Das Torverhältnis spricht für Köln. 13 Tore ist der Tabellenzweite besser als die Krefelder. Das ist ein Extrapunkt im Endspurt. Das heißt: Uerdingen braucht zwei Siege, ein Remis könnte schon zu wenig sein, denn die Kölner haben heute beim Tabellenletzten Rhynern und am letzten Spieltag gegen die U 23 von Borussia Mönchengladbach zwei lösbare Aufgaben vor sich. Krämer misst dem 4:0 der Kölner in Aachen keine große Bedeutung bei: „Es wirft uns nicht um. Wir beschäftigen uns nicht so sehr mit Köln. Wir sind nicht auf Hilfe angewiesen.“

Der 51-Jährige rechnet damit, dass seine Mannschaft beide Spiele siegreich bestreiten muss: „Ich gehe davon aus, dass Köln beide Spiele gewinnt.“ Aktionismus war nicht angesagt vor dem WSV-Spiel, das beide Fanlager immer elektrisiert. Die sportliche Rivalität spürte man dann auch stets auf dem Platz. Dass die Wuppertaler den Uerdingern ausgerechnet jetzt, wo sich der KFC auf in die Dritte Liga macht, einen ruhigen Nachmittag gewähren, ist eher nicht vorstellbar. Krämer: „Die Vorbereitung auf das Spiel lief ganz normal. Ich erwarte eine hochmotivierte Mannschaft aus Wuppertal.“

Von Nervosität vor den letzten beiden Ligaspielen hat Krämer in den Trainingstagen bei seinen Spielern nichts gemerkt: „Ich habe totales Vertrauen in meine Mannschaft. Keiner dreht am Rad. Wir bringen es auf den Platz.“

Frühe Tore waren zuletzt ein Leistungsmerkmal des KFC, zu einem Sieg ohne Hindernis hat dies allerdings nicht geführt. Sowohl in Gladbach als auch in Dortmund meldeten sich die Gegner noch einmal zurück. Situationen, in denen der Erfolgsdruck spürbar wurde, entstanden — etwa nach dem Rückstand in Dortmund. Die Mannschaft fand aber eine Antwort. Krämer: „Frühe Tore geben Sicherheit. Die meisten Spiele aber entscheiden sich erst in den letzten 15 Minuten. Ich traue der Mannschaft zu, dass sie mit jeder Situation umgehen kann.“

Mehr von Westdeutsche Zeitung