Düsseldorfer Beachvolleyball-Duo: Der Fußball kann sich etwas abschauen

Beachvolleyball-Duo im Interview : „Der Fußball kann sich etwas abschauen“

Das TuSA-Duo Karla Borger/Julia Sude erklärt vor dem WM-Start in Hamburg, was ihre Sportart besonders macht.

Am Freitag beginnt in Hamburg die Beachvolleyball-Weltmeisterschaft im Stadion Rothenbaum. Am Start ist dann auch das Düsseldorfer Duo Karla Borger und Julia Sude von der DJK TuSA 06. Die beiden spielen erst seit dieser Saison zusammen, haben in den vergangenen Monaten aber bereits einige gemeinsame Erfolge feiern können. Kurz vor dem WM-Start haben die beiden über ihre Vorbereitung und ihre Erwartungen gesprochen.

Frau Borger und Frau Sude, am Samstag beginnt für Sie die WM in Hamburg. Wie gut fühlen Sie sich vorbereitet?

Karla Borger/Julia Sude: Wir fühlen uns gut, hatten eine intensive Trainingswoche in Stuttgart und freuen uns schon auf unsere Trainings mit internationalen Teams in Hamburg.

Wie bewerten Sie das Abschneiden bei der Generalprobe in Warschau? Verbuchen Sie den 17. Platz als einen Ausrutscher?

Borger/Sude: Auf dem Niveau, auf dem wir spielen, werden einem keine Fehler verziehen, und so ist es uns auch in Warschau ergangen. Aber wie sagt man im Theaterjargon? Wenn die Generalprobe missglückt, wird die Premiere umso besser. . .

Wie zufrieden sind Sie mit dem bisherigen Saisonverlauf?

Borger/Sude: Wir sind zufrieden. Wir haben sehr früh angefangen, Turniere zu spielen, um uns als Team auch auf dem Court zu finden, und das hat sehr gut funktioniert. Luft nach oben gibt es in jedem Fall, aber wir fühlen uns schon als Einheit auf dem Platz, auch durch die vielen Turniere, die wir jetzt schon zusammen absolviert haben.

Wie haben Sie sich in den vergangenen Wochen vorbereitet?

Borger/Sude: Mit Training in Warschau und Stuttgart, unter anderem mit internationalen Gästen. Zudem natürlich Athletiktraining, im Prinzip, wie auf jedes andere Turnier auch.

Was erwarten Sie bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land?

Borger/Sude: Die Stimmung wird — wie immer in Hamburg — super sein, nicht nur aufgrund des Heimvorteils, sondern allgemein, der Centre Court ist genial.

Sie waren auch bei der Fußball-WM der Frauen in Frankreich im Stadion, als Deutschland gegen Südafrika gespielt hat. Wünschen Sie sich für Hamburg eine ähnliche Kulisse?

Borger/Sude: Auf dem Centre Court in Hamburg ist es immer laut und immerhin ist es das größte Stadion für Beachvolleyball. Bei voller Auslastung sind 13 000 Fans da, und unser erstes Spiel ist auch noch zur Primetime um 20.30 Uhr mit Lightshow und allem drum und dran. Da kann sich der Fußball auf jeden Fall noch was abschauen.

Was ist denn Ihr Ziel für die WM?

Borger/Sude: Unsere beste Leistung als Team abzurufen — wie bei jedem Turnier.

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