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Basketball: ART GiantsDüsseldorf wollen den Bock endlich umstoßen

Basketball : ART Giants wollen den Bock endlich umstoßen

Im Kampf um den Klassenerhalt kommt der direkte Konkurrent Oldenburg.

Kevin Magdowski versucht, nicht zu viel Druck aufzubauen. Ein Verkrampfen seiner Mannschaft kann der Trainer der ART Giants nicht riskieren. Am Samstag, 19 Uhr, geht es in der Halle des Comenius-Gymnasium um nichts weniger als das Überleben in der 2. Liga ProB. Denn eine weitere Niederlage kann sich das Düsseldorfer Basketball-Team nicht mehr leisten, ohne den Kontakt zum Tabellenmittelfeld abreißen zu lassen. Die entscheidende Phase hat für die ART Giants längst begonnen, einen Erfolg gab es indes schon lange nicht mehr. Nun empfängt das Magdowski-Team die Baskets Juniors aus Oldenburg. Was die Situation noch pikanter macht: Der Gast ist ein direkter Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt.

„Wir müssen physisch bereit sein und körperlich auf dem höchsten Niveau agieren“, sagt der Trainer der ART Giants. Zu den Waffen des kommenden Gegners zählen vor allem viele große Talente, die bereits reihenweise Luft in der Erstliga-Mannschaft der Baskets sammeln konnten. Die Niedersachsen stellen in Robert Drijencic auch den derzeit zweitbesten Werfer der dritten Liga. Durchschnittlich legt der 23 Jahre alte Guard 19,7 Punkte und 2,5 Assists pro Partie auf. Nach drei Siegen aus den vergangenen vier Spielen zogen die Baskets Juniors nach dem Jahreswechsel in der Tabelle an den ART Giants vorbei und belegen nun mit 14 Punkten den neunten Platz. Die Düsseldorfer haben zehn Punkte auf ihrem Konto und rangieren zwei Plätze hinter Oldenburg.

Für Trainer Magdowski ist die Devise beim „Ritt auf der Rasierklinge“ aber klar: „Wir müssen akzeptieren, dass wir tabellarisch mit dem Rücken zur Wand stehen und den Kampf annehmen.“ Im Gegensatz zu den ersten acht Teams der Liga geht es für die Düsseldorfer schlichtweg nur noch um den Erhalt der Liga. Zwar ist ist der Einzug in die Play-offs für die ART Giants rechnerisch noch möglich, doch inzwischen zählt für den neuen Headcoach einzig und allein der Kampf ums Überleben in der ProB – egal wie: „Es geht für uns nur daru,m den Verein in der Liga zu halten. Dafür müssen wir körperlich und kämpferisch alles aufs Feld bringen und das wollen wir auch gegen Oldenburg tun“, sagt der 42-Jährige, der vom Spieler-Potenzial überzeugt ist. Jetzt muss nur noch der Knoten aufgehen.