1. NRW
  2. Düsseldorf
  3. Lokalsport

Leichtathletik: Neue Chance für Tawiah-Drillinge​ bei NRW-Titelkämpfen

Leichtathletik : Neue Chance für die Tawiah-Drillinge

Bei den offenen NRW-Titelkämpfen starten nur wenige Düsseldorfer.

Recht klein fällt Düsseldorfs Aufgebot für die am Sonntag in Dortmunds für 7,7 Millionen Euro modernisierten Leichtathletikhalle bei den offenen NRW-Meisterschaften aus. Nur der ART entsendet aus Düsseldorf ein kleines Team. Besonders im Blickpunkt wird Jessie Maduka sein. Die 23 Jahre alte Dreispringerin, die sich am Dienstag beim PSD-Bank-Meeting den 2000 Zuschauern in Düsseldorfs Leichtathletikhalle präsentierten wird, läuft in Dortmund die 60-Meter. „Sie ist wieder sehr schnell,“ sagt ihr Trainer Ralf Jaros zum Auftritt zwei Tage vor dem Düsseldorfer Top-Meeting mit der Weltklasse. Bei den Nordrhein-Meisterschaften hatte Jessie Maduka im 60-Meter-Lauf Bronze gewonnen und war dabei die Strecke in 7,62 Sekunden gelaufen, womit sie in Dortmund auch Medaillenchancen hat.

Nicht starten kann ART-Dreispringer Aimo Warnt. „Er hat einen Sehnenabriss in der Fußsohle und muss die Hallensaison beenden,“ sagt Silvio Zein. Der ART-Trainer wurde zu Wochenbeginn von der Nachricht überrascht, dass der Leichtathletik-Verband Nordrhein am Sonntag den vor 14 Tagen in Leverkusen nicht beendeten Staffellauf der U 18 nach Ausfall der Elektronik in Dortmund nachholt. So tritt das ART-Quartett mit den Tawiah-Drillingen Dörte, Dorina und Dorinda wie schon am vergangenen Samstag beim Gewinn des NRW-Meistertitels in Dortmund (dazu noch mit Hannah Leibmann) wieder in Dortmund an, was viele Besucher der NRW-Meisterschaften in Dortmund freuen wird. Düsseldorfs 15-jährige Drillinge sind nicht nur ein Hingucker, sondern auch sehr schnell und in Deutschlands Leichtathletikkszene inzwischen weithin bekannt.

Besonders gespannt ist man auf die 14-jährige ART-Geherin Ila Elbert, die bei den NRW-Meisterschaften bei der U 18 im Bahngehen über 3000 Meter antritt. In der Meldeliste ist sie mit ihren 16:44 Minuten „sogar schon das schnellste weibliche Wesen“, wie ihre Trainerin Aina Milrikow-Warnt erklärt.