Fortuna Düsseldorf vs. Wolfsburg - Das Fazit zur ersten Halbzeit

Bundesliga : Fortuna Düsseldorf vs. Wolfsburg - Das Fazit zur ersten Halbzeit

Nach langweiligen ersten 20 Minuten nimmt die Begegnung zwischen dem VfL Wolfsburg und der Fortuna Fahrt auf. Das Halbzeitfazit.

Zwei Wochen nach dem 4:0-Coup auf Schalke zeigt Fortuna Düsseldorf erneut eine ordentliche Auswärtsleistung. Nach 45 Minuten hält der Fußball-Bundesligist am 26. Spieltag beim VfL Wolfsburg ein 1:1, hätte aber nach dem Führungstreffer durch Abwehrspieler Kaan Ayhan (30.) durch aus deutlicher vorne liegen können, ehe Admir Mehmedi (34.) die Antwort für die Niedersachsen gab.

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Beide Mannschaften waren von Beginn an um den Weg nach vorne bemüht. Doch sowohl der Europapokal-Anwärter als auch der Aufsteiger agierten im ersten Viertel der Partie dabei zu unpräzise. Ein Fehlpass hier, ein Missverständnis dort – Höhepunkte blieben in den ersten 20 Minuten aus. Die erste Chance der Gastgeber bot sich dann wenige Zeigerumdrehungen später, als der aufgerückte Innenverteidiger Robin Knoche (24.) nach einer Hereingabe von Maximilian Arnold freistehend im Düsseldorfer Strafraum den Ball nicht traf.

Die Fortuna, die bei sieben vorangegangen Versuchen noch nie ein Pflichtspiel gegen Wolfsburg gewinnen konnte, stand defensiv ordentlich setzte auf schnelle Konter. Eine Standardsituation führte dann zur Führung der Gäste. Ayhan traf aus 19 Metern mit einem Freistoß zum 1:0 für die Fortuna. Der Innenverteidiger hob das Spielgerät dabei in bester Lionel-Messi-Manier mit viel Gefühl im rechten Fuß über die „Wölfe“-Mauer.

Gleich zwei Mal hätten die Düsseldorfer im Anschluss nachlegen und das 2:0 erzielen müssen. Doch Rouwen Hennings (31.) vergab nach sehenswertem Zuspiel von Dodi Lukebakio leichtfertig, als er VfL-Torhüter Koen Casteels mit einem Lupfer überwinden wollte. Nur zwei Minuten später war es wieder Hennings, der einen Kopfball nach Flanke von Benito Raman neben das Tor setzte.

Die Wolfsburger bestraften Fortunas Umgang mit den guten Möglichkeiten umgehend. Nach einem Fehler von Lukebakio setzte sich Wout Weghorst gegen Ayhan durch und Mehmedi traf zum 1:1. Schiedsrichter Bastian Dankert überprüfte das Ausgleichstor mit Hilfe des Videobeweises, entschied aber nach Studium der Fernsehbilder, dass Weghorst zuvor kein absichtliches Handspiel begangen hatte.

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