Pinguine: Welsh landet als Erster - Cundari und Besse haben Verspätung

Eishockey : Pinguine: Jeremy Welsh landet als Erster

Eishockeyspieler der Pinguine trudeln wieder in Krefeld ein. Ab August geht es aufs Eis.

Dass sein Abholservice das Parkticket vergessen hatte, entlockte Pinguine-Spieler Jeremy Welsh einen regelrechten Lachanfall am Donnerstagnachmmittag. Pünktlich war die Lufthansa-Maschine des Kanadiers in Düsseldorf gelandet. „Es waren sehr angenehme Flüge“, teilte Welsh mit. Von Jetlag keine Spur. Bepackt mit der großen Tasches eines Eishockeyspielers machte sich der 31-Jährige an der Seite der Pinguine-Betreuer Christian Menningen und Geschäftsstellenmitarbeiter Tom Södler auf den Weg von Düsseldorf Richtung Krefeld. Das erste Ziel: Das Büro der Pinguine an der Westparkstraße. Verträge müssen unterschrieben, Visa-Angelegenheiten geregelt werden. Behilflich ist den Spielern dabei Birgit Laurs, die Assistentin von Geschäftsführer Matthias Roos.

Martin Wazinski bleibt Mannschaftsarzt der Pinguine

Zu Beginn der kommenden Woche stehen dann für die nicht deutschen Spieler Termine beim Ausländeramt an. Es folgen die sportmedizinischen Untersuchungen bei Mannschaftsarzt Martin Wazinski, der die Pinguine auch in der kommenden Saison betreuen wird. Im Bereich der Physiotherapie wird es hingegen neues Personal geben.

Erst nach den Untersuchungen steht der Sport wieder im Vordergrund für die Eishockeyprofis. Vorraussichtlich am 1. August werden die Spieler von Cheftrainer Brandon Reid wieder ihr gewohntes Terrain unter den Füßen haben. Dann soll die Eisfläche in der Yayla-Arena wieder zur Verfügung stehen. Früher geht es auch nicht, weil die Kabine der Pinguine, die im Sommer saniert und umgebaut wurde, noch nicht bezugsfertig ist. Trockenübungen stehen bis dahin vermehrt auf dem Programm.

Zuerst jedoch wird den Spielern, vor allem denen, die mit Familie angereist sind, wie beispielweise der finnische Torwart-Zugang Jussi Rynnäs, Ruhe gewährt. Justin Hodgman kommt erstmal ohne Familie, bringt aber seinen Familienhund mit. Während alle US-amerikanischen und kanadischen Spieler bis Freitag in Krefeld sein sollen, kommen Cheftrainer Brandon Reid und die derzeit im kanadaischen Montreal weilenden Nachwuchsspieler Thomas Gauch, Darren Mieszkowski, Tom Bappert, Edwin Schitz, Adam Kiedewicz und Niklas Postel erst am Wochenende zurück.

Nicht ganz so viel Glück mit ihren Flügen wie Teamkollege Welsh hatten indes Mark Cundari und Grant Besse. Wegen Flugausfällen landete Cundari erst am späten Donnerstagmittag. Besse soll sogar erst am Freitag in Düsseldorf eintreffen – dann inklusive Jetlag.

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