Wülfraths beste Seiten

Es gibt — keine Frage — Wichtigeres, als den Spielschafen in der Fußgängerzone Namen zu geben. Dass viele — so im Vorbeigehen — je nach politischer Stimmungslage vor allem das schwarze Schaf beim Namen nennen, ist nur ein Beleg dafür, dass die Tierchen nach wie vor die Gemüter bewegen.

Und: Die Aktion führt Wülfraths beste Seiten zutage und zusammen — Menschen, die sich für ein Ziel einsetzen, nämlich einen Mehrgenerationen-Spielplatz zu etablieren.

Wülfrather, die ihre Stadt mögen, über ihre Geschichte und Gegenwart reden und etwas positiv bewegen wollen. Das ist dann keine Frage der politischen Farbenlehre oder von Rechts oder Links. Vielmehr ist es ein Spaß, an dem sich jeder beteiligen kann — und das für einen guten Zweck. Gemeinsamkeit erzeugt auch ein Stück Identifikation. Und das tut Wülfrath gut.

Mehr von Westdeutsche Zeitung