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Krefeld: Mit Vollgas bei der HSG die Karriereleiter hoch

Handball : Mit Vollgas die Karriereleiter hoch

Niklas Ingenpaß spielt mit Zweitrecht für Krefeld.

In das Anforderungsprofil der HSG Krefeld Niederrhein passt Niklas Ingenpaß perfekt. Denn mit gut ausgebildeten Handballern aus der Region will der Klub zukünftig von sich reden machen, erklärte Sportchef Stefan Nippes unlängst. Beim zweiten Heimspiel, am Sonntag, 18. Oktober um 16 Uhr in der Glockenspitzhalle gegen den TV Hochdorf, wird der 21 Jahre alte Kreisläufer, der in Kempen geboren und in Grefrath aufwuchs, seine bei TuSEM Essen erlernten guten Voraussetzungen wieder einbringen.

Denn im 16 Spieler umfassenden Kader des Drittligisten wird der Student der Wirtschaftsinformatik als Spieler des Erstligisten mit einem Zweitspielrecht für Krefeld geführt: „Mein Vertrag dort läuft noch ein Jahr. Aber die Konkurrenz ist riesengroß, also habe ich Ausschau nach einem Klub gehalten, bei dem ich Spielpraxis sammeln kann. Ich werde hier maximal Gas geben, um mich weiter zu entwickeln und dann werde ich sehen, wie es für mich weiterläuft.“

Ingenpaß stammt aus einer Handballbegeisterten Familie

In Essen hat Ingenpaß von der C-Jugend alle Jugendmannschaften durchlaufen, seit dem Sprung zu den Senioren spielte er, ebenfalls schon mit einem Zweitspielrecht, für die in Insolvenz geratenen Rhein Vikings aus Düsseldorf. Mit Lars Jageniak und Paul Skorupa hat der 1,90 Meter große Spieler zwei starke Konkurrenten im Team: „Derzeit bekommen Lars und ich fast gleichwertig Spielzeiten, auch weil Paul verletzt war. Aber wir müssen noch einiges lernen, gerade mit so vielen Spielern, die erst 21 oder 22 Jahre alt sind, treten nur die wenigsten Klubs in der Defensive den Weg in die 3. Liga an.“

Ingenpaß stammt aus einer Handballbegeisterten Familie, seine Schwester Annika spielt mit 24 Jahren schon in der Bundesliga beim Bundesligisten HSG Bad Wildungen, der zwei Jahre jüngere Bruder Henrik ist vertraglich an den Regionalligisten Neusser HV gebunden. Mit sieben Trainingseinheiten pro Woche, zwei davon in Essen, betreibt der Grefrather, der sich in Jugendzeiten im Golf, Tennis und Fußball übte, seinen Lieblingssport profimäßig. „Nur mit harter Arbeit und vielen Trainingseinheiten kann ich es schaffen.“