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HSG Krefeld enttäuscht in Kaiserslautern

Handball : HSG Krefeld enttäuscht in Kaiserslautern

Die ungewöhnliche Adresse Am Handballplatz 1 in Kaiserslautern und damit die Halle des Handball-Drittligisten TuS 04 Dansenberg dürften dem Tross der HSG Krefeld Niederrhein nicht in allzu guter Erinnerung bleiben.

Bereits am zweiten Spieltag kassierte das Team von Trainer Felix Linden die erste Niederlage. Beim 28:34 gegen das ebenfalls zu den Titelkandidaten zählende Team aus der Pfalz brachte vor allem eine schwache Leistung in der zweiten Hälfte die Krefelder auf die Verliererstraße. Mit 2:2-Punkten reiht sich der Ex-Zweitligist damit ins Mittelfeld ein, steht vor dem kommenden Heimspiel gegen den TV Hochdorf am Sonntag, 18. Oktober, um 16 Uhr in der Glockenspitzhalle schon unter Druck, um die selbst hoch gesteckten Erwartungen zu erfüllen.

Trainer Linden ist immer noch auf der Suche nach der optimalen Stammformation. Über 60 Minuten wechselte der HSG-Trainer seinen Kader munter durcheinander, was vor allem von der schwankenden Form seiner Leistungsträger abhängig ist. Sehr schwach war die Torausbeute nach dem 20:18 durch Sven Eberlein, als die HSG in neun Minuten ein Tor warf, die Gastgeber aber auf 24:19 enteilten.

Selbst als Mike Schulz zwischenzeitlich noch einmal auf 23:26 verkürzte, kam nur ganz leise Hoffnung auf, das Spiel noch drehen zu können. Der Gegner zeigte mehr Willen, den Sieg unbedingt einfahren zu wollen. Trotz der Warnung von Linden bekam die HSG den Dansenberger Regisseur Julius Rose nicht in den Griff, der mit neun Toren der überragende Spieler auf dem Feld war.

Trainer Felix Linden sagt: „Das war eine verdiente Niederlage, wir haben dem Ansturm der Gastgeber in der kleinen Halle vor lautstarken 120 Zuschauern viel zu wenig entgegengesetzt. Jetzt muss ein Sieg her, mit dem wir beweisen, wo wir hingehören.“