Veranstaltungskalender : Verein bündelt Ronsdorfer Termine

Heimat- und Bürgerverein bietet Aktiven aus dem Stadtteil eine Plattform, um Überschneidungen zu verhindern.

. „Ronsdorf-Live“ heißt das neue Kommunikations-Forum, das der Heimat- und Bürgerverein (HUB) in dieser Woche im Schulungsraum der Ronsdorfer Freiwilligen Feuerwehr vorstellte. Es handelt sich um einen modernen Veranstaltungskalender, der den Ronsdorfer Vereinen, Gemeinden, Chören und sonstigen Institutionen die Möglichkeit gibt, ihre Termine kostenlos eintragen und bekanntmachen zu lassen. Durchaus auch zwölf Monate im Voraus, denn dann haben die einzelnen Veranstalter Gelegenheit, sich abzustimmen und konkurrierende Feste oder Auftritte am selben Termin zu vermeiden.

Die Verantwortlichen sind zudem bemüht, stets aktuell zu sein und schnell auf Änderungen und eventuelle Absagen zu reagieren. „Wir geben unser Bestes“, versicherte der mit dem Internet-Auftritt betraute Christian Brenscheidt. Es gibt allerdings auch Einschränkungen. „Wir sind als Heimat- und Bürgerverein unpolitisch und neutral und möchten deshalb auch keine politischen Veranstaltungen in dem Veranstaltungskalender ankündigen“, erklärte die HUB-Vorsitzende Christel Auer. Beschränkt sind die Ankündigungen auch auf den Bereich der Postleitzahl 42369, wie Christian Brenscheidt anmerkte.

„Wir arbeiten eng mit dem Veranstaltungskalender Wuppertal live zusammen und können Ereignisse, die außerhalb unseres Postleitzahlbereiches stattfinden, dorthin weiterleiten, beispielsweise den Auftritt eines Ronsdorfer Chores in der Stadthalle“, so Christel Auer und stellte mit Marcel Sebastian den für „Wuppertal-Live“ Verantwortlichen vor. Der wies darauf hin, dass möglichst viele, präzise Details wichtig sind, um tatsächlich genau über den Charakter der jeweiligen Veranstaltung zu informieren.

Termine sollten unter diesem Aspekt an das Kalender-Team des Ronsdorfer Heimat- und Bürgervereins mit Monika Diehle (monikadiehle@t-online.de) oder Klaus-Günther Conrads (k-g.conrads@t-online.de) gemeldet werden.

Den nächsten Informationspunkt bildete der 22. Ronsdorfer Liefersack am 14. und 15 Juni 2019 auf dem Bandwirkerplatz. „Hier ist der Heimat- und Bürgerverein der Veranstalter“, erklärte Christel Auer und wies noch einmal darauf hin, dass es sich hierbei um ein großes Gemeinschaftswerk der Ronsdorfer handelt, dessen Überschuss sozialen Einrichtungen, Vereinen und natürlich auch dem Erhalt des Ronsdorfer Bandwirkerbades zugutekommt. „Beim 21. Liefersack 2017 wurden insgesamt 16 000 Euro Überschuss erwirtschaftet“, vermerkte Christel Auer. Sie richtete aber auch einen Appell an die begünstigten Ronsdorfer Vereine, sich hier auch entsprechend bei der Vorbereitung und dem Auf- und strapaziösen Abbau des „langen Tisches“ am Freitagabend einzubringen. „Unser Team arbeitet seit rund zehn Jahren gut zusammen, aber Unterstützung durch jüngere Kräfte ist durchaus erwünscht.“

Ebenfalls auf dem Programm stand die „Woche des bürgerlichen Engagements“, die vom 13. bis zum 22. September stattfinden wird. „Wir haben dabei zweimal mitgemacht“, berichtete HUB-Mitglied Werner Schulz und erklärte die Motivation dieser noch recht neuen Aktion. „Menschen, die Gutes tun, können bei dieser Gelegenheit auf ihr Tun aufmerksam machen, sich der Öffentlichkeit präsentieren und ihren Bekanntheitsgrad steigern“, so Schulz, der zudem anregte, zielführende Überlegungen anzustellen. „Bisher haben meist dieselben mitgemacht. Es wäre gut, wenn die Anbieter wechseln würden, um das gesamte Programm lebendiger und interessanter zu gestalten.“ Wobei die Verantwortlichen auch keine Probleme damit haben, sich Anregungen aus anderen Städten zu holen. „Wie wäre es, statt eines Besuches im Bandwirkermuseum mal mit der Veranstaltung eines Dämmerschoppens?“

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