Straßenbau Baustelle an der Elias-Eller-Straße in Wuppertal-Ronsdorf bleibt bis Mai

Wuppertal-Ronsdorf · Neben Wasserleitungen werden auch der Straßenbelag und der Bürgersteig erneuert.

Es sieht aufgeräumter aus als zu Beginn, doch die Beeinträchtigungen zur Zufahrt in die Ronsdorfer Innenstadt bleiben bestehen.

Es sieht aufgeräumter aus als zu Beginn, doch die Beeinträchtigungen zur Zufahrt in die Ronsdorfer Innenstadt bleiben bestehen.

Foto: Matthi Rosenkranz

Die Baustelle an der Elias-Eller-Straße sorgt bei den Ronsdorfern weiter für Unmut. Vorausgegangen war ein Wasserrohrbruch, der sich im Dezember 2023 an der Elias-Eller-Straße 3 ereignet hatte, wie Sascha Burghoff, Baustellenkommunikator der Wuppertaler Stadtwerke (WSW), seinerzeit mitteilte. Die Sperrung in Fahrtrichtung Marktstraße sollte nach damaligen Angaben bis Ende Februar bestehen bleiben, nun wird dies aber bis Mitte Mai andauern, teilen die Stadtwerke mit.

„Der Wasserrohrbruch im Dezember machte eine Erneuerung der Hauptleitung notwendig“, teilt WSW-Sprecher Rainer Friedrich auf Nachfrage der WZ mit. „Wir haben in Abstimmung mit der Stadt entschieden, im Zuge der Maßnahme weitere Wasser-Versorgungsleitungen sowie Hausanschlüsse für Wasser und Gas zu erneuern“, erklärt er. „Die Sperrung der Straße in einer Fahrtrichtung bleibt daher noch eine Weile bestehen.“ Rainer Friedrich geht von einer Bauzeit bis Mitte Mai aus. Nach Abschluss unserer Arbeiten wird die Stadt Wuppertal noch die Straßenoberfläche und den Bürgersteig erneuern.“

Anwohner Simon Kieser ist von der Baustelle, die den Straßenverkehr seit mittlerweile drei Monaten beeinträchtigt, genervt. Dies gelte nicht nur für die Autos, sondern auch den ÖPNV. So müsse die Buslinie 620 oberhalb des Stadtteils an den Feldern entlangfahren, um zum Ronsdorfer Markt zu kommen. Damir Reich, Fraktionsvorsitzender der CDU in Ronsdorf, geht davon aus, dass der Umweg für Busse über die Kurfürstenstraße oder die Kniprodestraße aufgrund der Enge ungeeignet wäre, die Ausweichmöglichkeiten „durch parkende Autos sind begrenzt“.

Allerdings verstehe er nicht, „dass sich solche Straßenbauarbeiten sehr oft in die Länge ziehen und nicht schneller abgeschlossen werden können“, sagt Reich. „Es gab in diesem Winter nur etwa zwei Wochen, in denen es richtig kalt war und die Temperaturen unter Null gingen, was solche Bauarbeiten einschränkt oder verhindert, aber seitdem war die Baustelle an der Elias-Eller-Straße vielfach verwaist.“ Damir Reich sei letztens in Amsterdam gewesen, berichtet er. „Da wurde eine Straße innerhalb von fünf Tagen ausgebaut, dabei besitzen die Niederländer doch die gleichen gesetzlichen Voraussetzungen wie wir.“

In Ronsdorf komme das Problem hinzu, dass sich auch an der Erbschlöer Straße, also der östlichen Zufahrt zur Innenstadt, seit geraumer Zeit eine Wanderbaustelle zwischen Waldfrieden und Forststraße befinde. Dort werden noch bis September dieses Jahres nach Angaben der Stadtwerke Stromkabel und Leerrohre für Nachrichtentechnik verlegt. Die Baustelle wird über eine Ampelschaltung geregelt. „Da ist zu den Stoßzeiten wie im Berufsverkehr am Nachmittag viel Rückstau“, bestätigt Damir Reich. Mit den Beeinträchtigungen müssen die Ronsdorfer also noch einige Zeit zurechtkommen.

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