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2. Bundesliga Handball: TVB will endlich den Heimfluch besiegen

2. Bundesliga Handball : TVB will endlich den Heimfluch besiegen

Gegen Nord Harrislee soll der zweite Heimerfolg der Saison her.

Schaffen es die Handballerinnen des TVB Wuppertal in der 2. Bundesliga, den Knoten endlich platzen zu lassen? Das erhoffen sich am morgigen Samstag (18.45 Uhr, Buschenburg) die Verantwortlichen und Fans der Wuppertaler Handballgirls im Spiel gegen den TSV Nord Harrislee. In der früher mal als Festung geltenden Buschenburg hat es schon seit dem vierten Spieltag am 29.September – dem 27:22-Sieg gegen den HSV Solingen-Gräfrath - keine doppelte Punkteausbeute der Heimmannschaft mehr gegeben. Gerade die Solinger haben in der vergangenen Woche beim 26:25 vorgemacht, wie man die Norddeutschen besiegen kann. „Das Spiel hätten wir uns gerne angeschaut. Ärgerlicherweise ist die Partie immer noch nicht hochgeladen worden“, sagt TVB-Trainerin Sabine Nückel, die den Solinger Verantwortlichen keine Willkür unterstellen will. Die Vereine sind angehalten, die Spiele aufzunehmen und in ein dafür vorgesehenes Portal zu laden. „Sie sollen Probleme mit der Kamera gehabt haben“, spricht Nückel von einem unglücklichen Zufall.

Allerdings dürften TVB-Außen Michelle Stefes und ihre Mitspielerinnen sich auch gerne selbst an den 19. Oktober erinnern, als sie bei Nord-Harrislee mit 29:24 gewannen. „Man kann nicht davon ausgehen, dass wir gegen Harrislee mal eben gewinnen, weil auch Solingen dagegen gewonnen hat. Aber die Zuversicht haben wir logischerweise. Zudem stimmt uns das Engagement der Mädels in den Trainingseinheiten froh, den Bann endlich zu brechen“, sagt TVB-Abteilungsleiter Stefan Müller und gibt sich durchaus optimistisch.

Mit Anna-Lena Tomlik, Ramona Ruthenbeck und Hannah Kamp musste das Trainerduo Nückel/Rainer Adams erneut auf einige Kräfte in den Einheiten verzichten. Bei Kamp, die an einer Erkältung leidet, wird es auch für die Begegnung ganz eng.

Dennoch gibt sich Nückel kämpferisch. „Wir haben eine reelle Chance, die Punkte in Wuppertal zu behalten. Wir müssen sie allerdings jetzt auch mal nutzen“, sagt das Beyeröhder Eigengewächs fordernd. Ein Sieg wäre nicht nur für die Moral, sondern auch für die Tabelle enorm wichtig, um die Abstiegskonkurrenten weiter auf Abstand zu halten - und damit die Buschenburg wieder zu einer Festung wird. e.ö.