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Weicht Feuerwache für Wohnbebauung?

Weicht Feuerwache für Wohnbebauung?

Suche nach einem alternativen Standort geht auf Idee der Gebäudebewirtschaftung zurück.

Niedersprockhövel. Die Grünen haben im Vorgriff auf die Sitzung des Betriebsausschusses am 13. November (17.30 Uhr, Sitzungssaal, Rathausplatz 4) vorgeschlagen, einen neuen Standort für die Feuerwache in Niedersprockhövel zu suchen (WZ berichtete). Damit griff die Partei eine Idee auf, die Ralph Holtze, Betriebsleiter der Zentralen Gebäudebewirtschaftung in Sprockhövel (ZGS), bereits im vergangenen Jahr formuliert hatte. Holtze regte seinerzeit an, die Fläche der kaum noch genutzten Traglufthalle in Hiddinghausen für einen Neubau zu nutzen.

Zusätzlich hatte der Chef der ZGS ins Gespräch gebracht, den bisherigen attraktiven Standort stattdessen für eine Wohnbebauung zu nutzen und auf diese Weise den Bau einer neuen Feuerwache zu refinanzieren, während für die Renovierung des bisherigen Standortes 1,2 Millionen Euro veranschlagt worden sind. All dies sollte unter Berücksichtigung des derzeit erarbeiteten Brandschutzbedarfsplanes und der Absicht, die Feuerwehr zukunftsfähig zu machen, geschehen.

„Seit einem halben Jahr sind Feuerwehrfachleute mit diesem Thema beschäftigt“, berichtete der Beigeordnete Volker Hoven auf WZ-Anfrage und bestätigte, dass hierbei auch beispielsweise die jeweiligen Wohnorte der Mitglieder des Löschzuges und die Länge ihrer Anfahrtswege zum angedachten Standort Hiddinghauser Straße berücksichtigt würden.

Christian Zittlau, Chef der Sprockhöveler Feuerwehr, wollte zu diesem Thema der WZ gegenüber nicht Stellung nehmen und verwies auf seinen Vorgesetzten, den Beigeordneten Volker Hoven, der auf einen baldigen Bericht der Prüfungskommission hofft.

Die Grünen hatten anlässlich des tagenden Betriebsausschusses noch einmal betont, dass der derzeitige Standort für die Feuerwehr nicht optimal ist, die Ausfahrt der Einsatzfahrzeuge oft durch Busse gestört wird. fwb