Panther gehen richtig baden

In Dresden verliert das Team von Marc Ellgering 0:70.

Düsseldorf. Ein Schild in Sichtweite der Zone, in der sich die Spieler und Trainer der Panther bewegten, war sinnbildlich für diesen Tag. „Rasen betreten verboten“ stand darauf zu lesen. Und am besten wären die Düsseldorfer dieser Aufforderung nachgekommen und hätten die Spielfläche bei den Dresden Monarchs gar nicht erst betreten. Es gibt solche Tage auch im Football. Da geht einfach alles schief. Die 7130 Zuschauer in der Dresdner Arena hatten schon fast so etwas wie Mitleid mit den Gästen. Das äußerte sich bei der ebenso klaren wie depremierenden 0:70-Niederlage gegen einen der Meisterschaftsfavoriten in einer Szene besonders. Im letzten Viertel landete ein Fieldgoal-Versuch nur an der Torstange, und ein enttäuschtes Raunen ging durchs Stadion. Da stand es bereits 63:0 für die Gastgeber, die ihren Gegner und Panther-Quarterback Manuel Engelmann nie richtig ins Spiel kommen ließen.

Vor allem Dresdens Quarterback Clay Belton, der mit präzisen Pässen für Raumgewinn sorgte, war für die Panther nicht in den Griff zu bekommen.

Mit dieser Leistung und dem Klassenunterschied zu den Dresdnern, die wohl auch an einem guten Tag der Panther von diesen nicht zu gefährden gewesen wären, ist klar, dass die Düsseldorfer zu den Teams gehören werden, die mit den Play-off nicht zu tun haben. Alles andere wäre eine Überraschung, so deutlich war der Unterschied zwischen beiden Mannschaften. Trotzdem wird Chefcoach Marc Ellgering seine Spieler wieder aufrichten, um vielleicht doch noch für die eine oder andere Überraschung zu sorgen.