Panther stoppen den Abwärtstrend

Mannschaft von Marcel Mutz kämpft zu Hause den direkten Konkurrenten TuS Volmetal mit einem 28:22 nieder.

Hilgen. Einen ganz wichtigen Heimsieg feierten die Drittliga-Handballer der Bergischen Panther. Gestern Abend kämpfte die Mannschaft von Trainer Marcel Mutz den direkten Konkurrenten TuS Volmetal mit 28:22 (16:14) nieder und stoppte damit den Abwärtstrend. „Ich bin in erster Linie super erleichtert. Am Ende ist der Sieg ein wenig zu hoch ausgefallen, doch wir nehmen das sehr gerne mit“, berichtet Mutz zufrieden.

Beim 17:20 (47.) drohte den Panthern die nächste bittere Heimniederlage. Eine 7:2-Führung gaben die Hausherren aus den Händen, gerade im Abwehrbereich packten Dirk van Walsem und Co. nicht mehr so aggressiv zu. Zudem gab es einige ausgelassene Torchancen, die dem Gegner aus Hagen in die Karten spielten. Rund eine Viertelstunde vor dem Ende sahen die Panther schon aus wie der Verlierer, doch angetrieben von einem herausragenden Torhüter Max Conzen gelang doch noch einmal die Wende. Conzen entschärfte reihenweise schwerste Bälle und trieb die Volmetaler Schützen damit zur Verzweiflung.

„Und seine Leistungen haben bei uns noch einmal die zweite Luft freigesetzt“, sagt Mutz weiter. Simon Wolter und Alexander Zapf aus dem Rückraum der Hausherren nahmen das Heft nun in die Hand und versenkten wichtige Bälle. Laut Mutz habe die gesamte Mannschaft noch einmal hervorragend die Kurve bekommen und sich diesen Sieg regelrecht erarbeitet.

Und in Bezug auf den vorzeitigen Klassenerhalt sind die Punkte absolutes Gold wert. Ein dicker Fisch ist den Panthern bei den Planungen zur neuen Saison ins Netz gegangen. Jens-Peter Reinarz, der aktuell noch für den Ligakonkurrenten HSG Krefeld aktiv ist, wird sich der Mutz-Truppe anschließen. Der 36-jährige Allrounder spielte bereits mit dem Bergischen HC in der ersten und zweiten Bundesliga und zählt nach wie vor in der dritten Liga zu den herausragenden Figuren. „Ich freue mich sehr, dass wir Jens für uns gewinnen konnten. Er wird unser Spiel noch einmal deutlich anheben von der Qualität. Vor allem kann er auf mehreren Positionen eingesetzt werden und dadurch sind wir viel variabler“, sagte Mutz hoch zufrieden.

Panther: Conzen, Eigenbrod (nicht eingesetzt); Jesussek (6), Hinkelmann (5), Wolter (4), Zapf, Arnaud, Aschenbroich (alle 2), van Walsem (2/1), C. Hindrichs, Schmitz, Blum (alle 1), Ueberholz, Schneider.

Mehr von Westdeutsche Zeitung