Fortuna Düsseldorf: Fortunas WM-Fahrer Nummer 13 und 14

Fortuna Düsseldorf: Fortunas WM-Fahrer Nummer 13 und 14

Takashi Usami und Genki Haraguchi fahren mit Japan zum Turnier nach Russland.

Düsseldorf. Auch wenn Takashi Usami und Genki Haraguchi anderen Clubs „gehören“ — Fortuna Düsseldorf stellt auch 2018 zwei WM-Fahrer. Denn schließlich gelten die Leihverträge mit den beiden japanischen Nationalspielern offiziell noch bis zum 30. Juni. Das Offensivduo ist von Nationaltrainer Akira Nishino in das endgültige Aufgebot für das Turnier in Russland berufen worden. In der Vorrunde trifft der 61. der Fifa-Weltrangliste auf Kolumbien, den Senegal und schließlich Polen um Superstar Robert Lewandowski vom FC Bayern München.

Während sich die Fortuna im Falle Usamis offenbar noch berechtigte Hoffnungen auf eine weitere Zusammenarbeit machen darf, sind die Chancen bei Haraguchi auf ein Minimum gesunken. Hertha BSC ist sich mit Bundesliga-Konkurrent Hannover 96 wohl über einen Transfer einig, doch Haraguchi möchte sich mit guten Leistungen bei der WM für ein Engagement in England empfehlen.

Die Fortuna stellt wie bei der WM 2014 in Brasilien zwei Spieler bei einer Weltmeisterschaft. Vor vier Jahren lief Ben Halloran für Australien auf, Mathis Bolly war für die Elfenbeinküste im Einsatz.

Der letzte deutsche WM-Teilnehmer in Diensten der Rot-Weißen war 1982 Thomas Allofs. Neun weitere Düsseldorfer Kicker nahmen seit 1934 beim wichtigsten Turnier der Welt teil: Ernst Albrecht, Jakob Bender und Stanislaus Kobierski (Deutschland, 1934), Paul Janes (Deutschland, 1934 und 1938), Toni Turek (Deutschland, 1954), Erich Juskowiak (Deutschland, 1958), Dieter Herzog (Deutschland, 1974), Josef Hickersberger (Österreich, 1978) und Gerd Zewe (Deutschland, 1978). Als einzige wurden Torhüter Toni Turek und Linksaußen Dieter Herzog Weltmeister, Stanislaus Kobierski gelang als einzigem gar ein WM-Treffer.

Dass Usami und Haraguchi in Russland mit der japanischen Nationalmannschaft den WM-Titel holen, darf bezweifelt werden. Doch starke Leistungen des Duos würden den abgebenden Vereinen FC Augsburg und Hertha BSC zweifellos eine noch bessere Ausgangsposition im Transferpoker verschaffen. Gegenüber Fortuna und Hannover.

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