Fortuna Düsseldorf verliert gegen Mainz 05

Fußball-Bundesliga : Niederlage gegen Mainz - Fortuna ärgert sich zurecht

Beim 0:1 gegen den FSV Mainz 05 ist der Aufsteiger über weite Strecken besser, verliert am Ende durch einen Fehler in der Defensive.

Trotz einer ansprechenden und sehr engagierten Leistung hat es für Fortuna wieder nicht gereicht. Gegen Mainz 05 gab es am 13. Spieltag eine unglückliche 0:1 (0:0)-Niederlage für den Fußball-Bundesligisten.

Selbst nach dem großartigen Spiel in München ließ es sich Trainer Friedhelm Funkel nicht nehmen, die Aufstellung zu verändern. Es war aber nur eine personelle Anpassung: Rouwen Hennings stürmte statt Takashi Usami. Jean Zimmer rückte nach hinten rechts und tauschte mit Matthias Zimmermann, der allerdings im Mittelfeld zentral auf der Sechs agierte. Und diesmal spielte Adam Bodzek zentral in der Dreier- oder Fünferkette.

Die Erwartungen auf den Rängen waren allerdings nach dem 4:1 gegen Hertha und dem 3:3 in München gestiegen. Vor allem Dodi Lukebakio, der Dreifach-Torschütze von München, stand von Beginn an unter besonderer Beobachtung. Und der Belgier hatte die erste Möglichkeit des Spiels, trotz der aufmerksamen „Betreuung“ durch oft zwei Gegenspieler aus Mainz. An Robin Zentner vorbei lief der Ball auf das Tor der Gäste zu, Daniel Brosinski konnte ihn kurz vor der Linie noch wegschlagen.

Es entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch, da beide Seiten nicht groß abwarten wollten, sondern den Weg nach vorne suchten – mit dem Unterschied, dass die Gäste nicht richtig gefährlich wurden. Als Lukebakio dann freie Bahn hatte, lief er auf den Torwart der Gäste zu und spielte dann aber den Ball in die Füße eines Gegenspielers. Das war das Problem des schnellen Stürmers, er wollte nach seinem Galaauftritt einfach zu viel.

Viel Engagement, kein Ertrag

Die Fortuna agierte mit großem Engagement, bei dem weitere vielversprechende Ansätze etwas zu übereifrig oder hektisch nicht genutzt werden konnten. Aber die Fortuna war eindeutig die bessere Mannschaft, während die Mainzer den Abwehrwall, der immer geschickt zurückrückenden Fortuna bis zur Pause nicht einmal gewinnbringend überwinden konnte.

Das änderte sich auch nach der Pause nicht großartig, wobei sich die Gäste etwas besser auf den Aufsteiger und dessen Taktik eingestellt hatten. Zudem spielte die Elf von Friedhelm Funkel nicht mehr so präzise und hatte offensichtlich vor der Pause sehr viel Tempo gemacht und etwas überzogen. Die Mainzer warteten nur auf die Gelegenheit, zustoßen zu können. Und die Chance kam, als Robin Bormuth sich von Jean-Philippe Mateta übertölpeln ließ und auch Michael Rensing sehr unglücklich aussah. Der Matchplan der Gäste war damit in dieser 67. Minute aufgegangen, und Fortuna hat mal wieder den spielentscheidenden Fehler gemacht.

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