Fortuna Düsseldorf: Drei Fragen an Raphael Wolf

Fortuna Düsseldorf : Drei Fragen an Raphael Wolf

Der Torhüter der Fortuna war der Matchwinner im Spiel gegen Sandhausen und wurde von allen Seiten gelobt. Wir sprachen mit dem Torhüter.

Herr Wolf, wie hat die Fortuna es geschafft, dieses Spiel gegen den Angstgegner zu gewinnen?

Raphael Wolf: Alles, was wir uns vorgenommen haben, hat auch irgendwie geklappt. Wir wollten ein schnelles Tor. Wir wussten, dass es ein enges Spiel wird und haben aus zwei Chancen ein Tor gemacht. In der zweiten Hälfte haben wir etwas tief gestanden, und es wurde hektisch. Im Großen und Ganzen haben wir es dann noch ganz gut gelöst, mussten aber wirklich alles reinwerfen. Wir wollten siegen, das war der Plan. Deswegen geht das für uns in Ordnung.

Es war jetzt nicht so überzeugend, woran lag das?

Wolf: Die erste Hälfte war noch ganz gut. Wir haben den Druck gespürt, weil der Gegner auch gedrückt hat. Wir konnten uns nicht so richtig befreien. Als Mannschaft haben wir dann die Mittel gefunden, dass sie kein Tor schießen.

Wussten Sie, wo Thomas Kister (Elfmeterschütze der Sandhäuser) hinschießt?

Wolf: Nein, ich habe ein wenig geschaut und abgewartet. Und ich schaue mir die Elferschützen schon weit vor dem Spiel an. Man merkt sich auch die Ecken. Bei ihm wusste ich es nicht mehr. Das war wohl mehr Instinkt, lange stehen zu bleiben. Das ist auch viel Glück.

Haben Sie den Kopfball Ihres Mitspielers Andre Hoffman geahnt, der fast ein Eigentor erzielt hätte?

Wolf: Nein, geahnt habe ich den nicht. Ich war irgendwie heute schnell. Habe ihm das zweite Tor nicht gegönnt. Nein, Hoffi hat heute gut verteidigt. Ich muss ja immer wach sein.

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