RSC nimmt den Schwung mit

Rollhockey: Dem 4:2 in Düsseldorf ließ der Bundesligist am Sonntag ein 6:2 gegen Recklinghausen folgen und freut sich nun auf Lissabon.

Wuppertal. Rollhockey-Bundesligist RSC Cronenberg hat momentan einem Lauf. Dem 4:2-Erfolg im Nachholspiel beim TuS Düsseldorf am Donnerstag ließen die Löwen gestern einen 6:2-Heimerfolg gegen den RHC Recklinghausen folgen und verbesserten sich in der Tabelle auf Platz fünf, punktgleich mit dem Vierten Darmstadt.

„Klasse! Wir haben den letzten Test vor unserem Europapokal-Spiel am kommenden Samstag gewonnen und wichtiges Selbstvertrauen getankt,“ freute sich Trainer Marc Berenbeck gestern sehr über den Erfolg gegen Recklinghausen. Es sei der richtige Schub vor dem Schlager gegen die hoch favorisierte Mannschaft von Sporting Lissabon, die am kommenden Samstag zum Achtelfinal-Hinspiel im CERS-Pokal in die Alfred-Henckels-Halle kommt.

Bereits in den ersten Spielminuten gingen die RSC-Spieler am Sonntag mit großer Angriffslust in die Begegnung und schafften durch zwei schöne Treffer von Marco Bernadowitz eine schnelle 2:0-Führung. Dann bewiesen die Gäste aus Recklinghausen, die tags zuvor Tabellenführer Herringen noch mit 5:13 unterlegen gewesen waren, allerdings, dass auch sie Rollhockey spielen können und eigentlich nicht in den Tabellenkeller gehören.

Philip Wagner verwandelte zum Anschlusstreffer und RSC-Keeper Eric Soriano musste all sein Können aufbieten, damit den Gästen nicht der Ausgleich glückte. Das 3:1 durch Kay Hövelmann wirkte wie eine Erösung, doch die Gäste gaben noch nicht auf und schafften erneut den Anschlusstreffer zum 2:3-Pausenstand.

In der zweiten Halbzeit konnte der RSC seine Überlegenheit dann in weitere Tore ummünzen. Den Anfang machte Jordi Molet mit einem platzierten Distanzschuss zum 4:2. Mehrfach knallte der Ball danach gegen Pfosten und Latte des Gästetores, ehe Mannschaftskapitän Benni Nusch das 5:2 erzielte.

Recklinghausen scheiterte danach beim Direkten nach dem zehnten RSC-Teamfoul an RSC-Torhüter Eric Soriano. Kai Riedel verwertete in der Schlussphase eine Vorlage von Jordi Molet zum 6:2-Endstand.