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Mitreißende Unentschieden der Wuppertaler "Sportleuchttürme"

Fußball und Handball, der Spaß macht : Mitreißende Unentschieden

Gegenüber den Zuschauern sind BHC und WSV in Vorleistung getreten.

Es fällt nicht schwer, an diesem Wochenende Gemeinsamheiten zwischen den beiden Wuppertaler Sport-Aushängeschildern BHC und WSV zu entdecken, auch wenn Vergleiche von 1. Handball-Bundesliga und Fußball-Regionalliga etwas schräg sind. Aber beide haben nach mitreißenden Partien am Ende unentschieden gespielt. Beide hatten eigentlich den Sieg verdient gehabt, wobei dem WSV in Lippstadt in der Schlussminute der schon sicher geglaubte Dreier noch entrissen wurde, der BHC umgekehrt den Punkt erst im Schlussspurt noch eroberte. Wer beide Schlussphasen erlebt hat, weiß, wie viel Emotionen beide Teams mit ihren Darbietung gerade wecken können. Die wenigen WSV-Fans auf der kleinen Hintertortribüne feierten ihr Team nachher. Die BHC-Fans im großen PSD Bank Dome in Düsseldorf machten am Ende auch riesig Stimmung.

Beide Teams haben die Voraussetzung dafür geschaffen, dass bald auch wieder mehr Zuschauer den Weg ins Stadion und die Halle finden. Sollte der BHC am kommenden Samstag - im ersten Saisonspiel in der 3000 Zuschauer fassenden Uni-Halle - Wetzlar schlagen, könnte man trotz noch schwankender Leistungen von einem sehr guten Saisonstart sprechen. Der WSV, der bisher durchweg mit guten Leistungen überzeugt hat,  hat nur viereinhalb Stunden vorher im Stadion am Zoo sogar ein Spitzenspiel als Zweiter gegen den Dritten Oberhausen. Dass dürfte dann auch auf den Rängen ein Gradmesser dafür sein, wo es hingeht?