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Bezirksliga: Keine Tore im Spitzenspiel Vohwinkel gegen Wülfrath

Fußball-Bezirksliga : Keine Tore im Spitzenspiel Vohwinkel gegen Wülfrath

TSV Ronsdorf rückt nach dem siebten Sieg aus den vergangenen acht Spielen näher ans Topduo heran. SSV Germania spielt 0:0.

FSV Vohwinkel - 1. FC Wülfrath 0:0. Das Bezirksliga-Topspiel fand in der Lüntenbeck statt, wo der Tabellenzweite FSV Vohwinkel auf den Klassenprimus 1. FC Wülfrath traf, der vor der Partie fünf Punkte Vorsprung aufzuweisen hatte. In einem gutklassigen Fußballspiel hielten die Gäste den Verfolger auch nach dem torlosen Remis auf Distanz.

Die bisherige Bilanz der Kalkstädter gegen die Wuppertaler Vertreter war eher durchwachsen, kam man gegen den SSV Germania nicht über ein 1:1 hinaus und kassierte vor 14 Tagen eine deftige 1:5-Klatsche beim TSV Ronsdorf. Doch nach dem 2:0-Erfolg gegen den Fünften SC Ayyildiz Remscheid am vergangenen Wochenende fuhren die Schützlinge von Sebastian Saufhaus nicht gerade als Außenseiter zum Wuppertaler Verfolger, zumal sie die beste Defensive und die stärkste Offensive stellten. Alleine Christos Karakitsos erzielte mit 19 Treffern halb so viele wie die gesamte Vohwinkeler Mannschaft. Für Günter Abel und die Füchse ging es in erster Linie darum, die Wülfrather weiter im Visier zu behalten und möglichst näher an sie heranzurücken.

Doch vor der ansprechenden Kulisse von etwa 150 Zuschauern boten sich für beide Mannschaften nur wenige klare Torchancen. Dabei agierte die Elf von Sebastian Saufhaus zunächst geradliniger und hatte ihre Aktivposten in dem Ex-ASVer Luis Rosenecker, der häufig über die linke Außenbahn schob, sowie Ahmet Tepebas, Dennis Krol und dem Ex-Cronenberger Marcin Müller. Mitte der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer agilere Füchse, die eine Doppelchance durch Samet Caliskan und Toni Zupo nicht verwerten konnten. Neben einem Aluminiumtreffer (36.) verzeichnete Goalgetter Karakitsos nur noch eine Chance bei einem Eckstoß, den FSV-Keeper Marcel Röhr von der Linie kratzte (42.).

Wülfraths Coach war nicht zufrieden, erwartete kämpferisch und spielerisch mehr im zweiten Durchgang, musste aber auch anerkennen, dass auch die Vohwinkler Defensivreihe in den meisten Situationen gut sortiert war. „Ich habe ein hochklassiges Spiel mit zwei gut organisierten Mannschaften mit einem vernünftigen Ausgang gesehen“, konnte auch FSV-Trainer Günter Abel mit dem Remis leben. Auch die Drangphase gegen Ende der zweiten Halbzeit überstanden die Platzherren unbeschadet. Röhr war bei einem Distanzschuss von Krol ebenso aufmerksam wie bei einem Schuss aufs kurze Eck nach einem Solo von Alessio Falco. ryz

TSV Ronsdorf – SSV Bergisch Born 2:1 (1:1). Still und leise hatte sich der SSV Bergisch Born in der Tabelle nach oben orientiert und traf als Tabellensechster auf die „Mannschaft der Stunde“, die eine beeindruckende Serie hingelegt hat. Als Vierter ging es für den TSV Ronsdorf darum, den Anschluss an die Top- Drei zu halten und weiter im Rennen um die besten Plätze zu bleiben. Durch einen 2:1 (1:1)-Erfolg, der kurz vor Schluss sichergestellt wurde, rangieren die Zebras nun einen Punkt hinter dem FSV Vohwinkel auf dem vierten Tabellenplatz. In einer kampfbetonten Partie gerieten die Wuppertaler nach einer knappen halben Stunde durch Carmelo Salpetro in Rückstand, ehe Julian Bente eine scharfe Hereingabe von Robin Rehmes zum Ausgleich nutzte (41.). Wie zu Beginn des Spiels ließen die Schützlinge von Denis Levering auch in der zweiten Halbzeit zahlreiche Chancen liegen. So dauerte es bis zur 85. Minute, bis den Gastgebern doch noch der Siegtreffer gelang. Prosper Malua-Kikangila spritzte in einen Rückpass der Gäste und wurde von Gäste-Keeper Fabio Rizza von den Beinen geholt, was die Rote Karte für den Ex-ASVer nach sich zog. Rehmes behielt die Nerven und sicherte seinen Zebras den Dreier. ryz

SC Radevormwald – SSV Germania 0:0. Das Spiel war kein fußallerischer Leckerbissen, das torlose Remis war letztlich ein gerechtes Ergebnis. Die Wuppertaler hatten insgesamt die Mehrzahl an Chancen, auch wenn die glasklare Einschussmöglichkeit nicht mit dabei war. In der Schlussphase hätte Rade aber bei zwei Kontern noch alle drei Punkte zu Hause behalten können. Zum Glück aus Sicht des SSV vergab der SCR die Chancen sträflich. „Mit dem Unentschieden kann man leben. Damit haben wir jetzt neun Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz und elf Punkte auf den ersten Abstiegsplatz. Nächste Woche im Heimspiel gegen Kuppferdreh-Byfang wollen wir die 20-Punkte-Marke überschreiten“, blickt Germanias sportlicher Leiter Dirk Müller schon voraus. lars

(ryz/lars)