Bezirksliga: TSV Ronsdorf stoppt in Mettmann seine Negativserie

Fußball-Bezirksliga : TSV Ronsdorf stoppt seine Negativserie

Auch der FSV Vohwinkel und der SSV Germania sind erfolgreich. ASV nutzt in Velbert seine Chancen nicht.

ASV Mettmann - TSV Ronsdorf 0:2 (0:2). Nach drei Niederlagen in Folge waren die Zebras beim starken ASV Mettmann, der vor der Partie als Tabellenfünfter drei Zähler vor den Ronsdorfern rangierte, gefordert. Und dem Team von Denis Levering gelang der Befreiungsschlag durch einen insgesamt verdienten 2:0 (2:0)-Auswärtserfolg, auch wenn die Wuppertaler nach der Pause weiche Knie bekamen und die Negativserie in den Köpfen der Spieler zu sein schien. „Nach den Rückschlägen der Vorwochen war das ein wichtiger Erfolg für meine Mannschaft“, freute sich Levering besonders über das „zu Null“. Nach einem Freistoß von Kevin Fajkis war Julian Zeidler in der 23. Minute zur Stelle gewesen, ehe Rodrigue Deadwood nur zwei Minuten später auf 2:0 stellte. Nach der Pause stürmten die Gastgeber druckvoll auf den Anschluss, hatten aber bei zwei Aluminiumtreffern in der Schlussphase Schusspech. Für die Zebras hatte es bei Konterchancen durch Pascal Homberg und Deadwood ebenso Möglichkeiten zur Ergebniskorrektur gegeben.

Heisinger SV – SSV Germania 0:5 (0:3). Durch den deutlichen und hoch verdienten Sieg in Essen können sich die Germanen weiter von der Abstiegszone der Bezirksliga absetzen, haben jetzt vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz und fünf auf den ersten Abstiegsplatz. Von Beginn an dominierten die Wuppertaler und hätten zur Pause auch höher führen können als mit 3:0, denn sie ließen noch einige Hochkaräter liegen. Der überragende Christian David brach den Bann bereits nach sieben Minuten und erhöhte nach einer halben Stunde auf 2:0, bevor mit dem Pausenpfiff Franklin Poungoue-Tiako das 3:0 erzielte. „Es war eine richtig gute Mannschaftsleistung aus der Christian David, Mario Filai und Franklin Poungoue-Tiako noch herausstachen“, sagt der sportliche Leiter des SSV, Dirk Müller. Filai hatte drei Wochen lang gefehlt, weil er im Urlaub in Griechenland war. Sowohl David, als auch Poungoue-Tiako trafen auch nach der Pause. Die Essener kamen erst in der Schlussphase besser ins Spiel, als Germania den einen oder anderen Gang zurückschaltete.

FSV Vohwinkel – FC Britania 1 6:4 (3:3). Gegen den Tabellenvorletzten FC Britania 1 zeigte sich der FSV Vohwinkel zwar gut erholt von der Niederlage beim SC Ayyildiz Remscheid kassierte in einer verrückten Partie, die mit 6:4 endete, aber einfach zu viele Gegentreffer. „Wir haben zwar Kraft für 90 Plus, aber du kannst nicht jede Woche sechs Tore erzielen“, war FSV-Coach Günter Abel nach der Partie noch etwas aufgedreht. Den frühen 0:1-Rückstand hatte seine Mannschaft in eine 3:1-Führung gedreht: Maurice Schaumburg per Doppelschlag (21., 25.) und Samet Caliskan (26.) schienen für einen beruhigenden Vorsprung gesorgt zu haben, bevor die Gäste die nächsten Defensivpatzer zum Ausgleich (29., 41.) nutzen konnten. Die Umstellungen in der Innenverteidigung nach der Pause schienen zu fruchten, doch nach Toni Zupos 4:3 (51.) klingelte es nach dem nächsten Stellungsfehler erneut (59.). Erst in der Nachspielzeit stellten die Füchse den 6:4-Sieg durch Treffer des eingewechselten Tarkan Türkmen und von Jens Perne sicher und verteidigten den zweiten Tabellenplatz. Am Mittwoch um 20 Uhr treffen die Füchse an der Lüntenbeck auf die SSVg Velbert U23.

SV Union Velbert - ASV Wuppertal 3:2 (0:0). Beim ambitionierten Tabellendritten SV Union Velbert hingen die Trauben für den ASV nach dem Vorwochen-Erfolg gegen DV Solingen zu hoch, obwohl das Team von Fabrice Makiadi die erste Halbzeit klar dominieren konnte. Die Schlossstädter behielten aber aufgrund ihrer Effektivität mit 3:2 (0:0) die Oberhand. „Das war eine sehr schmerzhafte und bittere Niederlage“, trauerte Makiadi den zahlreichen vergebenen Chancen seiner Mannschaft hinterher. Mehrere „Hundertprozentige“ vergaben die Wuppertaler leichtfertig, während sich die Hausherren torlos in die Pause retteten. In der zweiten Hälfte waren die Velberter gnadenlos effektiv und führten durch Treffer von Robi Götze (52., 62.) und Ismail Agic (69.) plötzlich mit 3:0. Nachdem die Elf vom Gelben Sprung weitere Chancen liegengelassen hatte, gelang Yannik Hünninghaus der Anschlusstreffer (81.). Das 2:3 durch Goekhan Akin in der Nachspielzeit kam zu spät für die Wende.

(ryz/lars)
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