Prinzengarde Willich feiert mit Krefeldern und Gladbachern einen karnevalistischen Frühschoppen

Karnevalistischer Frühschoppen : Prinzengarde feiert Frühschoppen mit vielen Gästen

Willy Kerbusch, Kämmerer und Geschäftsführer der städtischen Grundstücksgesellschaft, hatte so seine Bedenken, ob das denkmalgeschützte Gründerzentrum im ehemaligen Stahlwerk Becker mit seinem historischen Gemäuer dem Ansturm gewachsen sei.

Denn es war rappelvoll, als die von Frank Schreiber angeführte Prinzengarde Willich am Sonntag dort ihren karnevalistischen Frühschoppen feierte. Bei diesem zweiten Event der vielköpfigen Garde wurde die Bodenplatte gehörig strapaziert, zumal sich dort inmitten des Pulks alle Formationen aus dem Stadtgebiet mit ihren Garde- und Showtänzen vorstellten. Gerade waren die fünf „Black-Sisters“ der Willicher Gesellschaft Edelweiß an der Reihe. Torfmöps, die drei Ensembles des Veranstalters oder die Funken der Schlossgeister machten es ihnen nach.

Das Gründerzentrum hielt das natürlich aus. Unter den Jecken waren auch die Repräsentanten von Krefeld und Willich: Oberbürgermeister Frank Meyer und Bürgermeister Josef Heyes. Trotz ihres unterschiedlichen Parteibuchs verstand man sich. Einige Gäste, darunter Schützenkönige, die Niersbienen, der Leutnant der Reserve, Uwe Forgber mit Gattin und Vertreter des Festausschusses Willicher Karneval wurden besonders begrüßt, so der Präsident der Niederheider St. Johannes Bruderschaft, Johannes Bäumges. Er sollte später besonders im Mittelpunkt stehen, denn er wurde zum elften Ehrenoffizier der Willicher Prinzengarde ernannt. Und der zwölfte kam gleich hinterher. Es war Willichs CDU-Parteivorsitzender Christian Pakusch.

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