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Lokalderbys — der große Reiz der Rivalität

Lokalderbys — der große Reiz der Rivalität

Die Teams aus Krefeld und Kempen treffen aufeinander.

Bei den Medenspielen sind die Derbys das „Salz in der Suppe“. In den verschiedenen Altersklassen kommt es zum Leistungsvergleich benachbarter Teams.

In der Niederrheinliga trifft das auf die Damen 30 zu, mit den Teams des TV 03 SG Krefeld und des TK RW Kempen. Die Schwarz-Gelben aus dem Stadtwald gehören zu den starken Teams der Liga. Die Mannschaft um Rieke Hammes führt ihre Riege als Spitzenspielerin an. Im Vorjahr spielte das Team um den Aufstieg zur Regionalliga mit. In dieser Saison ist das Ziel bescheidener. Mannschaftsführerin Maike Klein sagt: „Die Niederrheinliga ist erfahrungsgemäß stark, eine große Herausforderung für uns. Daher ist unser Saisonziel der Klassenerhalt.“

Das trifft auch auf die Damen 30 des TK RW Kempen zu. Teamführerin Anke Vogeler sagt: „Wir freuen uns als Aufsteiger auf schöne Tennisspiele. Ob und wie wir uns behaupten können, wissen wir nicht. Wir werden auf jeden Fall unser Bestes geben.“

Das Duell Kempen gegen Krefeld steigt auch in der Niederrheinliga der Herren 70. Adolf Schröder, langjähriger Teamchef der Rot-Weißen, sagt: „Natürlich haben wir sportlichen Ehrgeiz. Aber Spaß und Geselligkeit, die Freude am Spiel sind genau so wichtige Faktoren. Also sehen wir der Saison locker entgegen.“ Die Kempener spielen im Laufe der Saison gegen den HTC BW Krefeld. Frank Hajek, Mannschaftssprecher der Blau-Weißen, sagt zum Leistungsvergleich: „Unser Saisonziel ist der Klassenerhalt. Wir sind uns darin einig, dass es sehr schwer sein wird, gegen Regionalligaerfahrene Mannschaften wie Kamp-Lintfort oder RW Kempen zu bestehen.“

In der 1. Verbandsliga der Herren 55 treffen mit dem Crefelder HTC und dem CSV Marathon zwei Krefelder Teams aufeinander. Dieses Derby ist nicht ohne Reiz, denn im Team des CHTC steht Fußball-Trainer Friedhelm Funkel. RZ