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Galopp: Düsseldorfer Starter beim Deutschen Derby in Hamburg

Galoppsport : Derbyfieber in Hamburg: Smrczek mit Sieg am Freitag

Zum 151. Mal findet das Deutsche Derby statt. Die Düsseldorfer Galopp-Fraktion durfte im Rahmenprogramm am Freitag gleich einen Erfolg bejubeln.

Am Sonntag findet auf der Galopprennbahn Hamburg-Horn zum 151. Mal das Galoppderby statt. Nur einmal im Leben kann ein Rennpferd Derbysieger werden, als Dreijähriger. Das Ereignis des Jahres startet um 16.30 Uhr und wird im Free-TV auf Sport1  gezeigt. Aufgrund der Corona-Pandemie sind erstmals seit 1869 keine Zuschauer zugelassen, 19 Pferde rücken in die Startboxen ein, es geht um insgesamt 650 000 Euro Preisgeld in diesem 2400-Meter-Rennen. Dem Besitzer des Siegers alleine winken 390 000 Euro.

Heißer Favorit auf den Titel ist der Hengst Wonderful Moon mit dem siebenmaligen Derbysiegreiter Andrasch Starke im Sattel.  Trainer Henk Grewe trainiert Wonderful Moon in Köln für den Stall Wasserfreunde und hat noch drei weitere Pferde im Rennen der Rennen. Darunter Dicaprio für die Düsseldorfer Geschäftsfreunde Christoph Holschbach und Thomas Krauth. Holschbach selbst hat den talentierten Hengst gezüchtet. Zudem hat er mit dem in Krefeld von Hans Blume trainierten Hengst Palm Springs ein weiteres „Eisen im Feuer“. Noch nie hat ein Schimmel  in der 151-jährigen Geschichte das Rennen um das „Blaue Band“ gewonnen. In diesem Jahr könnte Adrian für Mitbesitzer Peter Michael Endres, der seit 22 Jahren die Geschicke des Düsseldorfer Reiter- und Rennvereins lenkt, also Geschichte schreiben. In den Rennfarben des Gestüts Auenquelle (Rödinghausen) tritt neben Adrian auch der große Aussenseiter Torquato Tasso an.  Adrian notiert bei den Buchmachern zu Kursen von 100:10.

Bereits am Freitag wurde das dreitägige Derby-Meeting gestartet.  Und die Düsseldorfer Trainingszentrale war gleich erfolgreich. Sascha Smrczek sattelte mit Hengst Touch Moon einen Sieger unter Jockey Bayarsaikhan Ganbat. „So kann es weitergehen. Der Hengst hatte bereits Rennerfahrung, brach zwar in der Zielgeraden weg, trotzdem hat es gereicht“. Elf Pferde bietet der erfolgreichste Düsseldorfer Trainer während des Derbymeetings auf.