1. NRW
  2. Düsseldorf
  3. Lokalsport

Galopprennen: 100. German Guineas am Grafenberg

100. Ausgabe der German 1000 Guineas : Jubiläums-Klassiker am Grafenberg

Trainer-Ikone Mark Johnston aus Großbritannien plant mit Rose of Kildare den dritten Triumph in Folge beim Klassiker auf der Düsseldorfer Rennbahn.

Am Sonntag wird Jubiläum gefeiert. In der  100. Ausgabe der German 1000 Guineas (62 500 Euro Preisgeld), einem klassischen Rennen über 1600 Meter, wird die beste dreijährige Stute gesucht. Zu den Klassikern gehören die fünf wichtigsten Zuchtrennen im Galopprennsport, die ein dreijähriger Vollblüter nur einmal gewinnen kann. Der fünfte Königsallee-Renntag mit zwölf Prüfungen ab 10.55 Uhr findet erneut ohne Besucher statt, Besitzer der startenden Pferde sind gestattet. Eine Live-Übertragung gibt es auf www.duesseldorf-galopp.de  und dem Youtube-Kanal des Galopp-Verbandes.

In den vergangenen vier Jahren entführten regelmäßig englische Stuten den begehrten Titel auf die Insel. Und aktuell plant Trainer-Ikone Mark Johnston (60) sogar den „Hattrick“. Denn mit Main Edition (2019) und Nyaleti (2018) stellte der im schottischen Glasgow geborene Erfolgstrainer bereits zwei Mal die Siegerin im Düsseldorfer Stuten-Klassiker. Johnston vertraut aktuell auf Rose of Kildare. Mit dem Basken Ioritz Mendizabal hat er zudem einen Weltklasse-Reiter verpflichtet.

Sucht man eine deutsche Siegkandidatin, spricht viel für No Limit Credit aus dem Kölner Quartier von Trainer Andreas Suborics, der sagt: „Das beste Pferd, dass ich je trainiert habe“. Sie gewann jüngst das renommierte Schwarzgold-Rennen und könnte der englischen Favoritin gefährlich werden. Der Franzose Clement Lecoeuvre reitet. Aus Düsseldorfer Ställen stellt Grafenberg-Trainer Sascha Smrczek mit sechs Startern das größte Kontingent im Rahmenprogramm. Die Chancen auf einen Heimsieg stehen also alles andere als schlecht.  In Corona-Zeiten sind die Rennpreise in vielen Galopprennen vom Verband halbiert worden. Der Düsseldorfer Reiter- und Rennverein möchte am Sonntag ein Zeichen setzen und hat die Dotierungen in sechs Basisrennen um insgesamt fast 10 000 Euro erhöht, trotz fehlender Zuschauereinnahmen.