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Baskets lassen die Punkte in Chemnitz liegen

Baskets lassen die Punkte in Chemnitz liegen

Düsseldorf verliert mit 67:73 und kassiert im Play-off-Rennen einen Rückschlag.

Düsseldorf. Die Zweitliga-Baskteballer der Baskets Düsseldorf haben einen Rückschlag im Play-off-Rennen erlitten. Das Team von Murat Didin unterlag mit 67:73 (33:34) beim BV Chemnitz. „Es ist schon sehr traurig, dass wir ein Spiel verlieren, in dem wir Chancen auf einen Sieg hatten“, sagte der Baskets-Trainer. Vor allem die Wurfausbeute hatte Didin nicht gefallen. „Da ist einiges schief gelaufen, und das war am Ende entscheidend.“ Von Beginn an hatte sich eine ausgeglichene Begegnung entwickelt, in der die Gäste vor 1748 Zuschauern vor allem in der Mitte der ersten beiden Viertel immer wieder eine Führung herausspielten. Doch Chemnitz blieb dran, hatte im dritten Viertel einige Vorteile, ehe das spannende Schlussdrittel die Entscheidung bringen sollte. Mit 57:50 hatten die Düsseldorfer kurz nach Beginn des vierten Viertels vorne gelegen, diesen Vorsprung aber wieder verspielt. Knapp zwei Minuten vor dem Ende hatte Nico Adamczak noch das 65:65 per Freiwurf erzielt.

Doch in der Folge traf nur noch Johnson für die Baskets, während auf der anderen Seite die Chemnitzer nervenstark vor allem die Freiwürfe versenkten und sich damit den Sieg sicherten. In jedem Fall mussten sich die Baskets doppelt ärgern, denn der bisherige Tabellenführer SC Vechta verlor mit 83:94 in Jena. Das Didin-Team muss sich langsam damit abfinden, den zweiten Platz nicht mehr erreichen zu können. Erster ist die BG Göttingen nach dem 76:74 in Karlsruhe. Nach wie vor haben die Baskets gegenüber Göttingen und Vechta den schlechteren direkten Vergleich.

Womöglich bringt das kommende Wochenende mit den Spielen gegen Paderborn am Freitag (19.30 Uhr, Castello) und in Cuxhaven am Sonntag (16.30 Uhr, Rundsporthalle) schon die Entscheidung um die besten Platzierungen für die Play-offs. „Wir müssen die Enttäuschung schnell wegstecken und uns auf die zwei Spiele in drei Tagen konzentrieren“, sagte Didin.