Borussia benötigt in Champions League ein Wunder

Borussia benötigt in Champions League ein Wunder

Düsseldorf. Borussia-Manager Andreas Preuß fand nach der Enttäuschung klare Worte: „Ich habe keine Mannschaft gesehen, die sich hier bis zum Umfallen gewehrt hat und das Spiel unbedingt noch umbiegen wollte.“ Selbst Timo Boll konnte der Manager des Tischtennis-Rekordmeisters nach dem 1:3 im Hinspiel des Champions-League-Halbfinales bei Chartres ASTT am späten Freitagabend kaum ausnehmen.

An seinem 32. Geburtstag sorgte Boll zwar für den zwischenzeitlichen Ausgleich, tat sich aber beim Fünfsatzsieg gegen Robert Gardos schwerer als erwartet. Es sollte das einzige Lebenszeichen bleiben, nachdem Patrick Baum gegen den Weltranglisten-14. Gao Ning aus Singapur kein Bein auf den Boden bekommen und das Auftaktspiel mit 0:3 verloren hatte. Christian Süß kam gegen den Schweden Pär Gerell mit dem unangenehmen Aufschlag seines Gegners nie zurecht, musste ebenso eine Niederlage einstecken wie Boll, der mit 0:3 gegen Gao Ning verlor. Manager Preuß war entsprechend bedient angesichts von 5:11 Sätzen: „Wir sind so gut wie ausgeschieden, ich gebe uns noch eine Chance von vielleicht fünf Prozent.“ Nur ein klares 3:0 im Rückspiel am 22. März am Staufenplatz dürfte der Borussia noch den Einzug in das Champions-League-Finale ermöglichen. „Ich sehe das im Moment nicht“, sagte Preuß. m.g.

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