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Gelöste Stimmung beim KFC-Training

3. Liga : Gelöste Stimmung beim KFC-Training

Trainer Stefan Krämer arbeitet in Kleingruppen an der Fitness seiner Spieler.

KFC-Trainer Stefan Krämer blickte beim ersten Platztraining seit Mitte März in viele strahlende Gesichter: „Es war eine gelöste, lockere Atmosphäre“, beschrieb der 53-Jährige die ersten Eindrücke nach den sechs Wochen der Vereinzelung.

Ein Stück Normalität ist eingekehrt in das Leben der Uerdinger Fußball-Profis, die sich in den zurückliegenden Wochen im eigenen Haus, Garten oder beim Ausdauerlauf fit halten mussten und sich, wie wohl viele derzeit, über Videokonferenzen unterhalten. Das galt auch für die Gespräche mit Trainer Krämer. Zwar ist die alte Zeit noch lange nicht zurück, doch leitete Krämer zumindest die Übungen in Kleingruppen vor der Grotenburg an. Je fünf Spieler schufteten - unter Berücksichtigung des Mindestabstandes von 1,50 Meter - an ihrer körperlichen Verfassung. Der KFC-Trainer will nichts dem Zufall überlassen. „Sollte es irgendwann wieder los gehen, werden viele Spiele in einem engen Zeitkorridor stattfinden. Dafür müssen wir körperlich topfit sein. Das, was wir beeinflussen können, werden wir tun.“ Es gilt das Motto: Wir arbeiten so, als würden wir bald weiterspielen. „Wir müssen in den Spiegel schauen können und sagen: Wir haben alles Mögliche getan.“ Kein Handschlag, getrennte Parkplätze, duschen und umziehen zu Hause – so sehen die ersten Tage nach der Rückkehr aus. Die Kabine bleibt geschlossen.

„Es gibt ja bestimmte Vorgaben. Da achten wir sehr penibel drauf“, sagt Krämer. Der KFC hatte ein Hygienekonzept der Stadt vorgelegt, um wieder in Kleingruppen trainieren zu dürfen. Mit je einer Einheit pro Gruppe am Tag geht es weiter. Bis zum Wochenende hofft Krämer darauf, die Dosierung des Trainings zu steigern.