Trasse: Kein neuer Zugang hinter Lidl

Trasse: Kein neuer Zugang hinter Lidl

Bezirksvertretung lehnt Vorschlag der WfW ab. Diese befürchtet Konflikte.

Eskesberg. Chaotische Zustände befürchtet die Wählergemeinschaft für Wuppertal (WfW), wenn am Eskesberg neben dem Kinderspielplatz ein Zugang zur Nordbahntrasse eingerichtet wird. Die WfW hätte diesen Zugang lieber hinter dem Discounter Lidl gesehen. Das erspare oder reduziere drohende Konflikte mit Hundebesitzern, die ihren Tieren widerrechtlich den Auslauf auf dem Spielplatz gestatten, wie auch Auseinandersetzungen mit Radfahrern, die trotz spielender Kinder zu schnell von der Trasse abbiegen.

Die Bezirksvertretung (BV) Elberfeld-West lehnte in ihrer jüngsten Sitzung den Antrag der WfW aber ab und folgte — zum Unmut anwesender Bürger — dem Vorschlag, den die Stadt präsentiert hatte. Bei dieser Lösung sollen ein parallel zum Zugang verlaufender Zaun und ein so genanntes Drängegitter die mögliche Gefährdung durch Radfahrer weitgehend ausschließen. Ein Aufgang im Bereich neben Lidl verursacht nach Auffassung der Stadtverwaltung zu hohe Kosten, weil ein größerer Höhenunterschied zu bewältigen sei. Außerdem würde dort ein Angstraum entstehen.

BV-Mitglied Walter Boese (SPD) schlug vor, den Zugang von der anderen Seite beim Friedhof Krummacher Straße zu schaffen, wo bereits ein Weg vorhanden sei, den man kostengünstig ausbauen könne. Diese Lösung soll jetzt nicht als Ersatz, sondern als zusätzliche Möglichkeit geprüft werden. gör

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