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Königshöher Weg: Die „schönste Schule im Tal“ feiert 100 Jahre

Königshöher Weg: Die „schönste Schule im Tal“ feiert 100 Jahre

Das Jubiläum wurde am Wochenende mit einem großen Fest gewürdigt.

Arrenberg. Wenn an einem Samstagmorgen Schüler freiwillig in großer Zahl zur Schule kommen, muss es einen besonderen Anlass geben. Zum Beispiel ein Jubiläumsfest wie an der Grundschule Königshöher Weg, die 100 Jahre alt geworden ist.

Die Turnhalle war voll besetzt, als Schulleiterin Annika Benner Kinder mit ihren Familien aus unterschiedlichen Nationen und geladene Gäste begrüßte. Darunter auch ihre Vorgängerin und jetzige Schulrätin Ursula Gondolf, sowie Oberbürgermeister Peter Jung. Benner gab einen kurzen Einblick in die wechselvolle Geschichte der Schule, erinnerte an die zweimalige Auslagerung zur Simonstraße, einmal nach der Ausbombung im zweiten Weltkrieg und später während der Renovierungs- und Ausbauarbeiten 2008. „Als damals schönste Schule im Tal wurde 1913 das Gebäude gepriesen“, so Benner.

Heute freut man sich über die gelungene Sanierung und fühlt sich dem Arrenberg weiterhin verbunden.

100 Jahre alt und trotzdem quicklebendig und modern, so sieht man sich und bietet als Integrative Gemeinschaftsgrundschule Platz für Förderbedürftige.

Mit einem kleinen Singspiel der Musical-AG zeigten beteiligten sich die Schüler am Thema „Schulunterricht heute.“ Es gab Sing- und Tanzeinlagen zum schulischen Alltag und näher gebracht. „Wir sind hip wir sind hop, wir sind alle supertop“ , dieses abschließende Statement passt in das Schulprofil.

In einer Ausstellung konnten sich die Besucher zum Thema „Schule früher „ informieren. In verschiedenen Arbeitsgruppen hatten die Kinder während einer Projektwoche eine Fülle an Material zusammengetragen. So konnte man erfahren wie das Fach Handarbeit damals gelehrt wurde, wie die Schrift aussah oder welche Spiele gespielt wurden. Alte Poesiealben mit Glanzbildern waren manchen Eltern noch vertraut. Viele Ehemalige nutzten das Ereignis, wieder einmal einen Blick in ehemalig Klassenräume zu werfen.