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Jubiläumsausstellung im Offenen Atelier der Bergischen Diakonie

Wülfrath : Jubiläumsausstellung im Offenen Atelier

Die Mitglieder des FAB haben eine interne Kunstausstellung veranstaltet.

Der Freundeskreis Ateliers der Bergischen Diakonie (FAB) konnte sich nach zwei Jahren endlich wieder zur Mitgliederversammlung treffen. Manuel Rohde begrüßte gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Michael Sawatzki und Rainer Kerlen die rund 15 anwesenden Mitglieder, die sich in einem lockeren Stuhlkreis im Offenen Atelier Haus Langensiepen eingefunden hatten.

Zu Beginn der Sitzung gab es anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Offenen Ateliers eine Veröffentlichung eines neuen Kunstwerkes im Außenbereich. Eine schmiedeeiserne Zahl 25 mit kunstvollen Rundbildern verschönert seit vergangener Woche die Hausfassade. Michael Sawatzki erinnerte in einer kurzen Festansprache an Vergangenes. „Wir erleben seit 2019 eine für unsere Generation nie dagewesene Situation. Bezogen auf das kulturelle Leben kann man sagen, dass wir geradezu exkludiert wurden“, so das Vorstandsmitglied, das noch einmal an die Anfänge des Offenen Ateliers erinnert, dass 1996 von dem Künstlerehepaar Elke Voss-Klingler und Claus Klingler ins Leben gerufen wurde. „Sie hatten den Mut und die Voraussicht, dieses inklusive Projekt zu starten. Was zunächst ein kleiner Trieb war, wuchs schnell zu einer stabilen, sich ausweitenden Pflanze heran.“

Im Juli 2016 gründete sich zudem der Freundeskreis, der die Arbeit des Ateliers unterstützt und sichert. Manuel Rohde griff die Worte auf und wollte von den Mitgliedern wissen, was sie mit dem Atelier verbindet und welche Erinnerungen gerade in den vergangenen zwei Jahren gesammelt wurden. Hervorgehoben wurde von einigen Anwesenden das Kunstobjekt zum Jubiläum. 25 Künstler des Offenen Ateliers hatten 25 verschiedene Stühle angemalt und künstlerisch bearbeitet.

„Das hat mich schwer beeindruckt. Sowas gab es hier noch nie“, versicherten gleich mehrere Mitglieder. Aber auch die Gemeinschaft wurde gelobt und in den Vordergrund gerückt. „Ich habe nie das Gefühl, dass ich hier nicht willkommen bin“, so Künstlerin Barbara Weyer. Anlässlich der Mitgliederversammlung wurden einzelne Kunstwerke aus den vergangenen Schmiede- und Bildhauerkursen gezeigt.

„Da in diesem Jahr zum wiederholten Mal die große Werkschau in den Atelierräumen ausfallen musste, wollten wir den Mitgliedern die Chance geben, sich gegenseitig mit ihren Werken zu präsentieren. So haben wir eine Werkschau im Kleinen organisiert“, so Manuel Rohde, der sich von der Vielfalt der dargebotenen Stücke begeistert zeigte.

Im Anschluss an die Jahresrückblicke wurde der bestehende Vorstand für ein weiteres Jahr in seinem Amt bestätigt. „Wir möchten gerne noch ein weiteres Jahr zusammenwirken, weil in der vergangenen Zeit so wenig passiert ist“, erklärte Rohde sein Anliegen, den Vorstand auch weiterhin mit Rainer Kerlen und Michael Sawatzki zu leiten. Als kleine Überraschung konnte er abschließend den Mitgliedern die neu gestaltete Besuchertoilette präsentieren, die in den vergangenen Wochen barrierefrei ausgebaut wurde. „Wir werden das Offene Atelier jetzt sukzessive weiter sanieren“, erklärte Rohde.