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1. FC Wülfrath ist gut durch die Corona-Pandemie gekommen

Wülfrath : 1. FC Wülfrath ist gut durch die Corona-Pandemie gekommen

Michaela Massenberg wurde bei der Jahreshauptversammlung als stellvertretende Vorsitzende gewählt – sie ersetzt Dirk Koslat.

. Der 1. FC Wülfrath hat die Corona-Pandemie bisher ganz gut überstanden. Das wurde bei der Jahreshauptversammlung des Vereins in der Gastronomie am Sportzentrum Erbacher Berg, an der rund 20 Mitglieder teilnahmen, deutlich. „Wir haben alle Zahlungen im Bereich der Senioren eingestellt. Ich bin froh, dass dies alle akzeptiert haben“, erklärte der alte und neue 1. Vorsitzende Michael Massenberg. Zudem habe man die Sponsoren weitgehend gehalten. „Wir sitzen nicht auf dem hohen Ross und huldigen denjenigen, die große Summen geben. Alle Sponsoren sind wichtig, und ich bedanke mich bei ihnen, dass sie uns Planungssicherheit für das kommende Jahr gegeben haben“, so Michael Massenberg weiter.

Er musste allerdings einräumen, dass die Zahl von rund 500 Mitgliedern im Laufe der Pandemie nicht gehalten werden konnte. „Wir haben aktuell rund 440 Mitglieder inklusive der Frauen-Gymnastikgruppe. Michael Massenberg hofft nach nun wieder zunehmenden Eintritten, „die Verluste in den nächsten ein, zwei Jahren wieder aufzuholen“. Der Jugendbereich sei allerdings von 15 auf elf Mannschaften geschrumpft. Der Jugendbereich verfüge über 291 Mitglieder, 22 Abmeldungen stünden 49 Neuanmeldungen gegenüber. Zudem seien alle Trainer des Jugendbereiches dem 1. FC Wülfrath treu geblieben. Besonders schade war, dass der U11-Cup, der Nachwuchsspieler aus den großen Ligen Europas anzieht, ausfallen musste. Die Kooperation mit Borussia Dortmund mit den Jahrgängen 2012/13/14 klappe prima.

Bei den Vorstandswahlen wurde Michael Massenberg einstimmig in seinem Amt als 1. Vorsitzender bestätigt. Dirk Koslat, der ihn 15 Jahre lang als stellvertretender Vorsitzender begleitet hatte, ließ sich nicht mehr zur Wiederwahl aufstellen. Diesen Posten übernahm nun Tochter Michaela Massenberg, die in früheren Zeiten Vorstandsarbeit geleistet, dann aber eine Pause eingelegt hatte. „Ich habe sie überredet, wieder mitzumachen“, sagte Michael Massenberg mit einem Augenzwinkern. Seine Tochter wisse, wie der Verein tickt, arbeite mit ihm beruflich eng zusammen und sei auch in das Tagesgeschäft des 1. FCW eng eingebunden. Michaela Massenberg kenne alle Abläufe und habe einen sehr guten Kontakt zu den Sponsoren. „Gott möge mir meine Gesundheit so lange wie möglich erhalten, aber ich muss auch an eine Nachfolgeregelung denken, wenn es nicht mehr geht“, erklärte Michael Massenberg. Im Vorstand bestätigt wurden Elke Tesic (1. Geschäftsführerin), Hakan Carpar (2. Geschäftsführer), Branko Tesic (Jugendleiter) und Dirk Effey (Schatzmeister Jugend). „Drei Beisitzer werden noch hinzukommen“, versprach der 1. Vorsitzende. Dann ist das Gremium wieder komplett aufgestellt.

Sportlich ist Michael Massenberg mit der ersten Mannschaft sehr zufrieden, die in der Saison 2019/20 den Aufstieg in die Landesliga geschafft hat. Nicht ganz so rosig sieht es bei der zweiten Mannschaft aus. „Wir sind da in der Kreisligs C hängengeblieben.“

Bei der Aussprache der Mitglieder war unter anderem die Flutlichtanlage an den Kunstrasenplätzen ein Thema. Ein Mitglied berichtete, dass einige Lampen schon seit geraumer Zeit kaputt seien und fragte, warum nicht auf LED-Technik umgestellt werden könne. Die Stadt spare auf diese Weise sogar noch Geld. Michaela Massenberg versicherte, sich in Sachen Flutlicht erneut an die Stadt zu wenden. Kritisiert wurde ebenso, dass die Lautsprecheranlage am Kunstrasenplatz 1 nicht funktioniere und endlich repariert werden müsse.

fcwuelfrath.de