Kirche: Mit Pfarrerin Christine Grünhoff steht das Team im Süden

KIRCHE : Mit Christine Grünhoff steht das Pfarrteam in Süd

Die neue Pfarrerin (39) wird am Sonntag, 18. November, in ihr Amt eingeführt.

Noch packt Christine Grünhoff privat eine Menge Umzugskartons aus und sucht in ihrem Arbeitszimmer einen schönen Platz für eines der vielen Abschiedsgeschenke ihrer vorherigen Wirkungsstätte in Paderborn – eine Holzuhr mit Motiven aller sechs Kirchen des dortigen Martin-Luther-Gemeindebezirks. Beruflich lernt sie gerade die Markuskirche und Fischeln beziehungsweise den südlichen Stadtbezirk um die Lutherkirche kennen.

Sie schätzt die einladende und fröhliche Atmosphäre

Denn am Sonntag, 18. November, wird die 39-Jährige in ihr Amt als Pfarrerin in der evangelischen Kirchengemeinde Krefeld-Süd eingeführt. „An der Gemeinde schätze ich besonders die einladende und fröhliche Atmosphäre. Ich habe sofort Lust bekommen mitzuarbeiten“, sagt Grünhoff, die in Bielefeld geboren und aufgewachsen ist und dazu sagt, dass sie „aber nicht nur im Keller lacht, sondern viel und gerne.“

Ihre neuen Aufgaben in Krefeld wird sie sich mit Pfarrer Marc-Albrecht Harms teilen. Im Gemeindebezirk werden aus drei zwei Pfarrer. Nach dem Weggang von Sabina Berner-Pip – langjährige Pfarrerin in der Lutherkirche und im Süden besser unter ihrem Mädchennamen Busmann bekannt – verändert sich auch Pfarrer Gerd Maeggi und ist nun Synodalassessor, also stellvertretender Superintendent, bei Pfarrer Axel Stein in Süchteln.

Eine Tätigkeit, auf die sich Grünhoff „neben den vielfältigen anderen Aufgabenbereichen“ besonders freut, ist, „jetzt auch wieder einen Kindergarten zu begleiten“. Sie arbeite besonders gerne mit Kindern. „Ihr frischer und unverstellter Blick auf den Glauben und die Welt macht mir viel Freude.“ Insgesamt sei es vor allem „die Vielfalt“, die sie an ihrem Beruf besonders möge. „Ich begleite Menschen jeden Alters und in ganz verschiedenen Lebenssituationen.“

Von Krefeld habe sie schon während des Bewerbungsverfahrens erste positive Einblicke gewonnen. „Als Erstes habe ich Fischeln als einen jungen und lebendigen Stadtteil kennen- und schätzen gelernt.“ Von ihrem neuen Lebensmittelpunkt, von der Stadt und den Menschen wünsche sie sich „viele gute Begegnungen und Gespräche“.

Sie ist in dieser Hinsicht sehr zuversichtlich. Mittlerweile habe sie auch schon den „einen oder anderen schönen Park zum Spazierengehen entdeckt – auch das freut mich sehr“, sagt die Theologin, die in ihrer Freizeit gerne läuft, Rad fährt und mit Inlineskates unterwegs ist. Und ihr seien auch schon „kulturell interessante Orte“ empfohlen worden, so wie zum Beispiel das Theater und die Fabrik Heeder. Grünhoff mag nämlich in ihrer Freizeit „alles, was zum Nachdenken anregt und/oder lustig ist, wie Theater, Kino, Kabarett oder Poetry-Slam“.