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Corona-Fallzahlen in Krefeld: Inzidenzwert steigt auf 80,9

Corona-Fallzahlen : Inzidenzwert in Krefeld steigt mit großem Sprung auf 80,9

Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt von 72,6 auf 80,9. Die Stadt muss außerdem einen weiteren Todesfall vermelden. Auch der KOD hat wegen Verstößen einiges zu tun.

Einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie muss die Stadt Krefeld vermelden. Die Person verstarb im Alter von rund 80 Jahren im Krankenhaus. Es ist der 139. Todesfall seit Ausbruch der Pandemie im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Krefeld.

Die Gesamtzahl bestätigter Fälle ist am Dienstag, 16. März (Stand: 0 Uhr), um 25 auf 7.615 angestiegen. Als aktuell infiziert gelten 225 Personen, vier weniger als am Vortag. Die Sieben-Tage-Inzidenz, die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen, steigt auf 80,9. Am Vortag hatte das Robert-Koch-Institut (RKI) diesen Wert für Krefeld mit 72,6 angegeben.

Weitere Corona-Fälle in Kitas und Schulen

Auch aus Kindertageseinrichtungen (Kitas) und Schulen sind neue Coronafälle gemeldet worden: In der Kita Bischofstraße ist ein weiterer Coronafall aufgetreten. Jeweils eine Corona-Infektion wurde zudem aus der Paul-Gerhardt-Schule und der Johansenschule gemeldet.

Der Kommunale Ordnungsdienst ahndet Corona-Verstöße

Der KOD hat wegen Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung am Montag neun Bußgeldverfahren einleiten müssen. In drei Fällen wurde gegen die Maskenpflicht an Haltestellen verstoßen: Zwei Personen fielen ohne Mund-Nase-Bedeckung an der Haltestelle Rheinstraße auf, eine weitere Person an der Haltestelle Hansastraße. Jeweils 150 Euro Bußgeld sind in diesem Fall zu zahlen.

Drei Personen wurden ohne Maske in hochfrequentierten Fußgängerbereichen angetroffen. In diesen Bereichen gilt in Krefeld wieder eine Maskenpflicht, seitdem der Handel für Termingeschäfte wieder geöffnet ist und das Kundenaufkommen steigt. Der KOD sanktioniert die Nicht-Einhaltung der Maskenpflicht wieder, nachdem in den ersten Tagen die Passanten nur angesprochen worden waren. Jeweils 50 Euro sind im Falle des Verstoßes gegen die Maskenpflicht in hochfrequentierten Fußgängerbereichen zu zahlen.

(red)