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Beachvolleyball: Kira Walkenhorst und Svenja Müller lösen DM-Tickets

Beachvolleyball : Walkenhorst und Müller lösen ihre DM-Tickets

Die Olympiasiegerin feiert eine erfolgreiche Rückkehr nach mehr als eineinhalb Jahren Pause. Auch das Nachwuchstalent der Tusa qualifiziert sich für die Deutschen Meisterschaften an der Ostsee.

Mehr als eineinhalb Jahre war Kira Walkenhorst aus der aktiven Beachvolleyball-Szene verschwunden. Der Körper machte einfach nicht mehr mit. Gemeinsam mit ihrer Frau Maria widmete sich die Olympiasiegerin von 2016 stattdessen der Familienplanung. Nun ist die 29-Jährige zurück — und gleich bei ihrem ersten Auftritt im Rahmen der „Road to Timmendorf“ zeigte sie, dass sie nichts verlernt hat. An der Seite ihrer neuen Spielpartnerin Anna-Lena Grüne gewann die ab sofort für die DJK Tusa 06 startende Walkenhorst beim Qualifikationsturnier zu den Deutschen Meisterschaften in Düsseldorf sämtliche Vorrundenspiele und am Samstag mit 2:0 (25:23, 21:14) auch das entscheidende Duell gegen Constanze Bieneck/Julika Hoffmann um die „Fahrkarte“ nach Timmendorfer Strand. „Wir sind in dieses Turnier reingegangen, um uns kennenzulernen. Eigentlich wollten wir in Hamburg das Ticket holen. Das wir das jetzt schon geschafft haben, ist schon super“, sagte Walkenhorst.

Grund zur Freude hatten auch Svenja Müller und Sarah Schulz. Das Tusa-Duo nutzte nach der 0:2-Niederlage gegen Larissa Claaßen/Nina Interwies am Samstag seine zweite Chance am Sonntag. Durch ein 21:11 und 21:15 über Bieneck/Hoffmann qualifizierten sich auch Müller/Schulz für die Deutschen Meisterschaften, die Anfang September an der Ostsee ausgetragen werden.

Auch Svenja Müller hat sich mit Partnerin Sarah Schulz ein Ticket für die DM in Timmendorfer Strand erspielt. Foto: dpa/Marius Becker

Hoja/Klatt bleiben beim
Top-Acht-Turnier ohne Sieg

Ohne Chance auf das Viertelfinale beendete das zweite reine Tusa-Gespann das Top-Acht-Turnier. Anja Hoja und Stefanie Klatt verloren sowohl gegen Tanja Hüberli/Isabel Schneider als auch gegen Leonie Körtzinger/Sarah Schneider in zwei Sätzen. Zumindest beim 20:22 und 24:26 im zweiten Match wäre aber mehr drin gewesen. Den Sieg erspielten sich Hüberli/Schneider durch ein 2:0 im Finale über Michala Kubícková/Michala Kvapilova.